Der Vorsitzende der Partei "Noi Moderati", Maurizio Lupi, äußerte sich in einem Interview mit der "Repubblica" äußerst kritisch gegenüber Roberto Vannacci, einem ehemaligen General und einer aufstrebenden Persönlichkeit auf dem politischen Bildschirm Italiens.
Lupi betonte, dass dieser Ansatz sehr an die Art und Weise erinnere, wie Grillo die M5s zu ihren Anfängen präsentiert hatte, indem er Phrasen wie "feccia" oder "sporca dozzina" verwendete, um die ideologischen Feinde zu definieren.
Lupi bemerkte, dass die Vannacci-Konvention an den sogenannten "Vaffa-Tag" erinnerte, ein symbolisches Ereignis der M5S, das Grillos politisches Debüt markiert hatte. Darüber hinaus betonte er, dass die Sprache, die von Vannacci verwendet wurde, der der M5S ähnelt, insbesondere in der Anfangszeit, als die Bewegung noch neu war und versuchte, einen Platz in der öffentlichen Debatte zu erobern. Lupi betonte jedoch, dass Vannacci trotz dieser Ähnlichkeit keine Neuheit im italienischen Kontext darstellt.
Laut Lupi hatte die Fünf-Sterne-Bewegung, als sie 2013 zum ersten Mal ins Leben gerufen wurde, fast 8,7 Millionen Stimmen erhalten und die Demokratische Partei knapp übertroffen. Dieses Ergebnis, so sagte er, zeigte, dass das Modell von Grillo funktioniert hatte, aber er fügte hinzu, dass heute Vannacci nicht anders ist. Er warnte jedoch vor der Vorstellung, dass Umfragen automatisch zu Wahlerfolgen führen könnten.
Lupi kommentierte auch die von Vannacci organisierte Veranstaltung, an der rund 2.000 Personen teilnahmen. Seiner Meinung nach hatte die Veranstaltung einen ähnlichen Effekt wie das Buch *Il mondo al contrario*, das 300.000 Exemplare online verkauft hatte. Er betonte jedoch, dass es sich um eine "Rimpatriata di reduci" handelte, d. h. um Personen, die bereits an früheren Bewegungen teilgenommen hatten.
In diesem Zusammenhang hat Lupi das Thema der Einwanderung angesprochen und argumentiert, dass die Idee, die Einreise von Migranten vollständig zu blockieren, nicht realistisch sei. Er argumentierte, dass Italien Migranten für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft benötige, indem er die Erhöhung der Anzahl der Aufenthaltsgenehmigungen im Rahmen des "Decreto Flussi" anführte.
Lupi äußerte sich auch zu der Position von Giorgia Meloni, dem Vorsitzenden der Lega, der Bedenken hinsichtlich der Nutzung des Antifaschismus als Mittel zur Erlangung von Konsens geäußert hatte. Er betonte, dass Meloni diese Kritik teilt, machte aber auch deutlich, dass der Hauptaugenmerk der Regierung nicht auf Vannacci liegen sollte, sondern darauf, das Regierungsprogramm innerhalb eines Jahres abzuschließen.
Schließlich kommentierte Lupi die Möglichkeit, dass Vannacci Noi Moderati und Forza Italia aus der Regierungskoalition aussortieren wolle. Er antwortete ironisch und sagte, er glaube nicht, dass dies möglich sei, weil Vannacci keine wirkliche Macht dazu habe. Er betonte, dass die Koalition eine lange Geschichte hat und auf gemeinsamen Werten basiert, nicht auf einfachen Bündnissen, um die Wahlen zu gewinnen. Er erwähnte auch, dass Vannacci kohärent mit der Koalition gestimmt habe, auch wenn er öffentliche Kritik geäußert habe. Zusammenfassend betonte Lupi, dass Vannacci keine ernsthafte Bedrohung für die italienische Zentrumrechte darstelle.
2 Berichte
OpenUnabhängigRechtsvor 19 Tagen Maurizio Lupi und Vannacci nennen Beppe Grillo: «Ihr M5s ist eine extrem rechte Partei»Maurizio Lupi, Führer von Noi Moderati, vergleicht die Bewegung von Roberto Vannacci mit der Fünf-Sterne-Bewegung (M5S) von Beppe Grillo und deutet an, dass sie einem 'extrem-rechten' Ansatz ähnelt, der anderen europäischen Bewegungen entspricht. Er bemerkt, dass Vannaccis Rhetorik direkt, grob und populistisch ist und Begriffe wie 'feccia' (Schmutz) und 'sporca dozzina' (schmutzige Dutzend) verwendet. Lupi erwähnt auch den frühen électoralen Erfolg der M5S im Jahr 2013, als sie fast 8,7 Millionen Stimmen erhielten. Er argumentiert, dass obwohl Vannaccis Bewegung derzeit hauptsächlich in Umfragen besteht, die Gründung einer echten politischen Partei mehr als nur populistische Rhetorik erfordert.
Tendenz-Einschätzung (Rechts): Der Artikel beschreibt Vannaccis Bewegung als extrem-recht, indem sie direkt mit Beppe Grillos M5S vergleicht, die historisch mit anti-establishment-Populismus verbunden ist, aber nicht typischerweise als extrem-rechts klassifiziert wird. Der Vergleich deutet eine negative Charakterisierung der Rhetorik von Vannacci als extrem an, eine
la RepubblicaUnabhängig🔒Eher rechtsvor 19 Tagen Lupi: „Vannacci wirkt wie der Grillo aus der ersten Vaffa-Ära, aber er wird keine Zukunft haben“Der Artikel behandelt Kommentare, die von Matteo Renzi, dem Chef der Partei Noi Moderati, zu dem Politiker Alessio Vannacci gemacht wurden. Renzi sagt, dass Vannacci Beppe Grillo, dem Gründer der Fünf-Sterne-Bewegung, ähnelt, aber prophezeit, dass er keine Zukunft in der Politik haben wird. Renzi betont, dass Vannacci sich effektiv aus jeder potenziellen Koalition ausgeschlossen hat.
Tendenz-Einschätzung (Eher rechts): Der Artikel zitiert Matteo Renzi, eine Figur aus der Mitte-rechts-Gruppe, der Vannacci kritisiert, indem er ihn mit Beppe Grillo, einer bekannten populistischen Figur aus der Linken, vergleicht. Die Darstellung zeigt Skepsis gegenüber der politischen Machbarkeit von Vannacci, ohne sich offensichtlich für eine Seite zu entscheiden und einen ausgewogenen Ton beibehaltend,
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