Die in Großbritannien ansässige Band Massive Attack wurde nach einem Konzert, bei dem sie die palästinensische Flagge ausstellten, von den Behörden Singapurs inhaftiert und verhört. Die Band äußerte sich überrascht und enttäuscht über die Inhaftierung, wobei mehrere Mitglieder ihre Hotelzimmer durchsucht und ihre Pässe vorübergehend beschlagnahmt wurden. Die Polizei Singapurs erklärte, dass die Handlungen der Band die rassische und religiöse Harmonie des Landes bedrohen könnten. Die Band verteidigte ihre Handlungen und erklärte, dass die Ausstellung der palästinensischen Flagge, die von 157 Ländern anerkannt wird, keine Gesetze verletzt und die Bedeutung der Verteidigung der Menschenrechte und der freien Meinungsäußerung betont.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Situation objektiv und zitiert sowohl die Aussage der Band als auch die offizielle Haltung Singapurs, ohne offen eine der beiden Seiten zu bevorzugen.




