Die Zentralbank Pakistans, die State Bank of Pakistan (SBP), beschloss, ihren Leitzins im Juli 2026 auf 11,50% zu halten und ihn unverändert gegenüber dem Vormonat zu halten. Die Entscheidung wurde inmitten der anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran getroffen, die die Energiekosten und die Inflation zu erhöhen drohen, insbesondere angesichts der Abhängigkeit Pakistans von Importen. Der Gouverneur der SBP, Jameel Ahmad, stellte fest, dass die Inflation im Juli zurückgehen könnte und weiter sinken könnte, wenn die Konflikte stabil bleiben. Er erwähnte auch, dass die revidierte BIP-Wachstumsprognose für das Geschäftsjahr bis Juni 2026 voraussichtlich verbessert werden wird, wobei das Wachstum für das folgende Jahr zwischen 3,5% und 4,5% prognostiziert wird. Das Währungspolitische Komitee warnte davor, dass sich die volatilen Rohstoffpreise und das El Niño-Wettermuster immer noch auf die wirtschaftlichen Ergebnisse auswirken könnten. Darüber hinaus hob die Bank hervor, dass die Schuldenerziehungskosten aufgrund der reduzierten Zinszahlungen und des verbesserten Schuldenmanagements niedriger sein würden, wobei die Devisenreserven bis Mitte Juli auf 17,3 Milliarden US-Dollar und bis Juli über 20 Milliarden US-Dollar liegen sollten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die geldpolitischen Entscheidungen der Zentralbank, einschließlich der Auswirkungen internationaler Spannungen und der inländischen Wirtschaftsindikatoren.





