In Polen wurde eine riesige Marienstatue geweiht, was einen neuen Rekord für die größte derartige Figur in Europa darstellt. Das über 55 Meter hohe Denkmal wurde während einer feierlichen religiösen Zeremonie im Dorf Konotopie in der Nähe von Toruń, etwa 190 Kilometer nordwestlich von Warschau, enthüllt. Die 6 Meter hohe Statue auf einer 15 Meter hohen kronenförmigen Basis wurde über einen Zeitraum von fast 17 Monaten errichtet und wiegt mehr als 60.000 Tonnen.
Nach Berichten wählten er und seine Frau Grazyna die Statue als Ausdruck ihrer Dankbarkeit gegenüber Maria zu bauen. Das polnische Architekturportal Architektura Murator schätzte die Gesamtkosten für den Bau auf rund 23 Millionen Euro. Dieses neue Denkmal schließt sich einem wachsenden Trend großer religiöser Statuen in Polen an. Seit 2010 steht in Świebodzin, direkt über die deutsche Grenze, ein ähnlich großes christliches Bild, das Jesus darstellt. Diese Statue, die 36 Meter einschließlich ihrer Basis misst, wurde von der berühmten Christus-Erlöser-Statue in Rio de Janeiro, Brasilien, inspiriert. Beide Projekte haben aufgrund ihres Umfangs und der zur Fertigstellung erforderlichen Ressourcen Aufmerksamkeit erregt.
Trotz der beeindruckenden Natur der neuen Marienstatue sind die Meinungen innerhalb Polens weiterhin gespalten. Einige religiöse Persönlichkeiten haben Bedenken hinsichtlich der Größe und des Einflusses solcher Denkmäler geäußert. Pater Paweł Gużyński, ein dominikanischer Priester, kritisierte die Statue während eines Radiointerviews und nannte sie "ein kleines Monster" und verglich sie mit der biblischen Geschichte des goldenen Kalbes, einem Hinweis auf Götzendienst. Er beschrieb die Statue als "King Kong auf dem Feld", was darauf hindeutet, dass sie zu einem Symbol übermäßiger Hingabe oder sogar politischer Ideologie werden könnte.
Zbigniew Przybylski, der Kanzler der Erzdiözese Gniezno, lobte Karkosik und seine Frau für ihre persönliche Frömmigkeit. Einheimische in Konotopie hoffen, dass die Statue den Tourismus und die Pilgerreise in die Gegend steigern wird. Die Stätte, die sich in einem relativ abgelegenen Teil Nordpolen befindet, ist seit langem für ihre historische und kulturelle Bedeutung bekannt.
Die Krone symbolisiert die Rolle der Jungfrau Maria als Beschützerin und Führerin, während die gesamte Struktur so gestaltet ist, dass sie aus der Ferne sichtbar ist. Der Bauprozess beinhaltete fortschrittliche Materialien und Techniken, um die Stabilität des Monuments angesichts seiner immensen Größe und seines Gewichts zu gewährleisten.
Der Schwerpunkt liegt vorerst auf der physischen Präsenz der Statue und ihrem Potenzial, die lokale Wirtschaft und religiöse Praktiken zu beeinflussen.
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