Die slowenische Politikerin Lena Grgurevič von der Freiheitsbewegung kritisierte drei Staatsräte, die gegen strengere Strafen für Pädophile gestimmt hatten. Das vorgeschlagene Gesetz zielte darauf ab, die Höchststrafe für sexuelle Räuber, die Kinder unter 15 Jahren ausbeuten, von einem Jahr auf drei Jahre zu erhöhen. Die von Janez Janša geführte Regierung lehnte den Vorschlag jedoch ab und argumentierte, dass die Strafe allein nicht ausreichend sei und ein umfassenderer Ansatz erforderlich sei. Grgurevič entlarvte öffentlich die Staatsräte, die diese Haltung unterstützten, darunter Gregor Korenec, Miloš Pohlej und Rajk Fajt, und erklärte, dass sie die Erklärungen der obersten Staatsanwaltschaft ignorierten. Als Reaktion darauf beschuldigte SDS Jelka Godec Grgurevič und die Freiheitsbewegung der Verbreitung von Unwahrheiten und behauptete, sie wollten die aktuelle einjährige Strafe beibehalten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die Frage als ein Konflikt zwischen progressiven Reformern (Freedom Movement), die härtere Strafen für Pädophilie fordern, und konservativen Politikern (SDS), die den Status quo verteidigen, dargestellt.





