Der Artikel behandelt den laufenden Streik im von der italienischen Riva-Gruppe kontrollierten Thy-Marcinelle-Stahlwerk, der seit dem 21. Mai aufgrund von Bedenken über die Schließung des Heißwalzbereichs gelähmt ist. Die Entscheidung folgt auf eine Ankündigung des italienischen Stahlkonzerns im Januar 2026, Operationen mit Hochöfen einzustellen, unter Berufung auf sinkende Nachfrage und Marktüberangebot. Die belgische Gewerkschaft Métallos FGTB bestreitet diese Argumentation und beschuldigt strategische Fehler von Riva, insbesondere den Verlust eines großen Kunden, Van Merksteijn International. Der Streik bedroht 179 Arbeitsplätze, darunter rund 60 italienische Arbeiter mit Jahrzehnten Erfahrung.
Tendenz-Einschätzung (Links): In dem Artikel wird der Streit als ein Kampf zwischen Arbeitnehmern und Unternehmensinteressen dargestellt, wobei die Auswirkungen auf italienische Arbeitnehmer hervorgehoben und eine mögliche ausländische Eigentümerschaft (russische NLMK) vermutet wird.





