Der Artikel berichtet über die 9. Ausgabe des "Marcha pela Vida Independente" (Marsch für ein unabhängiges Leben), der in Porto stattfand, bei dem die Teilnehmer gegen den Mangel an Plätzen in den Zentren zur Unterstützung des unabhängigen Lebens protestierten. Der Marsch betonte Themen wie Zugänglichkeit, persönliche Hilfe und die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Mário Gonçalves, ein Vertreter der Vereinigung Centro de Vida Independente, forderte die Regierung auf, die Anzahl der verfügbaren Plätze und die Stunden des Unterstützungspersonals zu erhöhen. Er betonte, dass 10% der portugiesischen Bevölkerung irgendeine Form von Behinderung haben und dass das aktuelle System, das seit 2019 eingeführt wurde, weiterhin unterfinanziert ist. Der Marsch forderte auch die Umsetzung der Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die Portugal 2009 ratifiziert hat. Die Teilnehmer äußerten Besorgnis über den Anstieg der rechtsextremen Politik und nannten vergangene Kürzungen während der europäischen Sparphase als unverhältnismäßig stark betroffen.
Tendenz-Einschätzung (Links): In dem Artikel wird die Notwendigkeit einer verstärkten staatlichen Unterstützung für Menschen mit Behinderungen hervorgehoben, wobei die systematische Vernachlässigung betont wird und zu staatlichen Maßnahmen aufgerufen wird.


