In Xochimilco, einem Stadtteil im südlichen Teil von Mexiko-Stadt, wurde eine neue Initiative gestartet, die darauf abzielt, Frauen aus der lokalen Gemeinschaft zu öffentlichen Verkehrsmittelfahrern auszubilden. Dieses Programm zielt darauf ab, das Vertrauen der Nutzer zu stärken, neue Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen und zum Wiederaufbau des sozialen Gefüges in der Region beizutragen.
Die Initiative, die von der Grupo CISA unter der Leitung von Jesús Padilla Zenteno geleitet wird, wurde speziell an die Realitäten von Xochimilco angepasst. Hier spielt das starke Gemeinschaftsgefühl eine entscheidende Rolle bei der Stärkung der Beziehung zwischen öffentlichen Verkehrsmitteln und den Menschen, die sie täglich nutzen.
Das Projekt zielt darauf ab, ein Modell aufzubauen, in dem sich öffentliche Verkehrsmittel stärker mit der Gemeinschaft verbunden fühlen, mit Fahrern, die die Realitäten von Xochimilco und Tulyehualco verstehen, und so die Vertrauensbande zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden stärken.
Diese Initiative befasst sich auch mit einer der größten Herausforderungen, mit denen der öffentliche Verkehr derzeit konfrontiert ist: dem Mangel an Fahrern. Um dieses Problem anzugehen, wurde ein Schulungsprogramm für diese Fahrerinnen durchgeführt, von denen viele noch nie zuvor einen Bus betrieben haben. Die Teilnehmer kommen aus verschiedenen Hintergründen innerhalb der Gemeinschaft. Einige haben zuvor im Unternehmen gearbeitet und Busse gewaschen oder in Überwachungsbereichen gearbeitet, während andere durch Jobmessen angezogen wurden, um ein neues Handwerk zu erlernen. Trotz ihrer unterschiedlichen Ausgangspunkte hatte keine vorherige Erfahrung im Fahren von öffentlichen Verkehrsmitteln, obwohl viele davon träumten.
Adriana Olivera Amador, eine der ersten Fahrerinnen, die durch das Programm ausgebildet wurden, teilte ihre Reise mit und erklärte, dass sie mit dem Waschen von Bussen begann und jetzt seit über einem Jahr ein Fahrzeug betreibt. Sie betonte, wie das Unternehmen ihr alles von Grund auf beibrachte und ihr die Chance gab, beruflich zu wachsen. Ebenso äußerte sich Brenda Noelia Prado Martínez, die früher in der Überwachung arbeitete, stolz darauf, einen Bus fahren zu lernen.
Über das einfache Hinzufügen neuer weiblicher Fahrerinnen an die Belegschaft hinaus besteht das breitere Ziel darin, ein Modell zu entwickeln, bei dem diejenigen, die die Fahrzeuge betreiben, die Dynamik der lokalen Gemeinschaft wirklich verstehen. Dieses Verständnis soll engere, respektvolle und vertrauensvolle Beziehungen zwischen Fahrern und Fahrgästen fördern.
Da sich das Programm weiter entwickelt, bleibt abzuwarten, wie wirksam es die bestehenden Lücken bei der Besetzung des öffentlichen Nahverkehrs beseitigen wird und ob es das gewünschte Maß an Engagement und Vertrauen der Gemeinde erfolgreich fördern wird.Der Erfolg dieser Initiative könnte möglicherweise andere Regionen beeinflussen, die ähnliche Strategien integrieren möchten, die darauf abzielen, sowohl die Servicequalität als auch den sozialen Zusammenhalt durch integrative Beschäftigungspraktiken zu verbessern.
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