Die italienische Regierung erwägt im Rahmen der vorläufigen Erörterungen des Haushaltsgesetzes 2027 verschiedene steuerliche Maßnahmen zur Steigerung der Kaufkraft der Haushalte. Dazu gehört die Ausweitung des 33%igen IRPEF-Steuersatzes auf bis zu 60.000 € Einkommen, was zusätzliche Vorteile von bis zu 1.000 € bieten könnte, aber rund 3 Milliarden € kosten würde. Ein weiterer geprüfter Vorschlag ist die Steuerbefreiung des 13. Monatsgehalts, die den Steuersatz potenziell auf 15% auf Beträge von bis zu 15.000 € senkt, was den Arbeitnehmern schätzungsweise zwischen 200 und 500 € jährlich ersparen würde. Darüber hinaus gibt es Pläne, den im vorherigen Haushaltsgesetz eingeführten 15%igen Steuersatz für Überstunden und Nachtarbeitsentschädigungen beizubehalten. Die Regierung prüft auch die Ausweitung des "Bonus für arbeitende Mütter", der derzeit 60 € pro Monat für diejenigen mit zwei Kindern mit einem Einkommen von weniger als 40.000 € pro Jahr vorsieht, womöglich auf 80 € pro Monat erhöht. Die Einbeziehung dieser Maßnahmen hängt jedoch von den verfügbaren finanziellen Ressourcen ab.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die von der italienischen Regierung in Betracht gezogenen Haushaltspolitiken, wobei sowohl die potenziellen Vorteile als auch die damit verbundenen Kosten berücksichtigt werden.




