Die Philippinen protestierten gegen China wegen angeblicher rassistischer Darstellungen von Filipinos in Videos, die von China Daily, einer staatlich unterstützten Zeitung, veröffentlicht wurden. Die Videos zeigten Filipinos als Affen, was das Außenministerium veranlasste, den Inhalt als "erniedrigend, entmenschlichend und rassistisch" zu bezeichnen. Der Streit kommt inmitten der breiteren territorialen Meinungsverschiedenheit zwischen China und den Philippinen über die Souveränität im Südchinesischen Meer, insbesondere um die Spratly-Inseln und Scarborough-Schoal. Die Videos waren Teil einer Reihe, die an das Schiedsspruch im Südchinesischen Meer von 2016 erinnert, das den Philippinen zuguteteilt hat. China lehnt das Urteil ab und hält seine Ansprüche aufrecht, was zu häufigen Zusammenstößen auf See führte. Die Philippinen haben Unterstützung von den USA, Deutschland, Japan und dem Vereinigten Königreich erhalten, die die Ergebnisse des Tribunals unterstützen und eine friedliche Lösung fordern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Situation aus der Perspektive des diplomatischen Protests der Philippinen, bevorzugt aber nicht offen eine Seite gegenüber der anderen.





