Die Zahl der Migranten, die den Ärmelkanal über kleine Boote überqueren, hat laut dem britischen Innenministerium ihren niedrigsten Stand seit 2019 erreicht. Dieser Rückgang ereignete sich in den Sommermonaten Juni, Juli und August, in denen aufgrund günstiger Wetterbedingungen in der Regel höhere Zahlen zu verzeichnen sind. Die britische Regierung schreibt diesen Rückgang auf ihr Kooperationsabkommen mit Frankreich zurück, in dem London bis zu 766 Millionen Euro zur Unterstützung der französischen Strafverfolgungsbemühungen gegen illegale Überquerungen bereitgestellt hat. Trotz dieses Rückgangs ist die Zahl der Migranten, die in einzelnen überfüllten Schiffen reisen, gestiegen, wobei im August ein Rekord von 230 Personen in einem aufblasbaren Boot überquert wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält Tatsachen über die Verringerung der Migrantenüberfahrten und zitiert offizielle Erklärungen der britischen Regierung, darunter das Innenministerium und das Kooperationsabkommen des Vereinigten Königreichs mit Frankreich.






