Der serbische Finanzminister Siniša Mali reagierte auf die Behauptungen von Dejan Šoškic, einem ehemaligen Zentralbank-Gouverneur und Professor an der Wirtschaftsfakultät, bezüglich der makroökonomischen Politik Serbiens. Šoškic kritisierte die aktuelle Wirtschaftsstrategie und argumentierte, dass Serbien hinter vergleichbaren Ländern zurückgefallen sei und eine Abwertung der Währung zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit vorschlage. Mali widerlegte diese Behauptungen und wies darauf hin, dass Serbien während der Amtszeit von Šoškic als Gouverneur (200820122012) mit einer hohen Inflation, einem geschwächten Dinar, einer explodierenden Staatsverschuldung, einer Rezession und einer hohen Arbeitslosigkeit konfrontiert war. Er hob bedeutende Verbesserungen seitdem hervor, darunter ein BIP-Wachstum von 33 Milliarden Euro auf fast 100 Milliarden Euro, erhöhte Durchschnittslöhne, reduzierte Arbeitslosigkeit, verbesserte Kreditbewertungen und niedrigere Staatsschulden als Prozentsatz des BIP.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen direkten Austausch zwischen zwei Beamten - Finanzminister Siniša Mali und ehemaliger Zentralbank-Gouverneur Dejan Šoškic - über die Wirtschaftspolitik.


