Ein malaysisches Gericht hat die Haftstrafe für eine Frau erhöht, die ihren Freund zu Tode erstochen hat, nachdem er Sex gefordert hatte. Das Berufungsgericht erhöhte ihre Strafe von sechseinhalb Jahren auf 12 Jahre, mit der Begründung, dass das ursprüngliche Gericht übermäßige Sympathie für sie gezeigt hatte. Die Frau, nur als Schüchtern bekannt, war zum Zeitpunkt des Vorfalls 19 Jahre alt. Sie und ihr 29-jähriger Freund waren in einem Hotel in Johor Bahru untergebracht, als er Sex verlangte, was sie aufgrund der Menstruation ablehnte. Er zog ein Messer heraus und bedrohte sie, was zu einem Kampf führte, bei dem sie ihn mehrfach erstochen hatte. Das Opfer erlitt nach der Obduktion 28 Stichwunden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert das Gerichtsverfahren und die gerichtliche Entscheidung ohne offensichtliche ideologische Neigung. Er berichtet über die Tatsachen des Falles, den Berufungsprozess und die Begründung für die Strafanhebung, ohne die Anklage oder die Verteidigung zu begünstigen.



