Über 100 muslimische Asylsuchende aus der Rohingya-Gemeinde wurden von den malaysischen Behörden festgenommen, nachdem sie sich vor dem UNHCR-Büro in Kuala Lumpur versammelt hatten, um Schutz zu suchen, nachdem sie aus ihren Häusern in Penang vertrieben worden waren. Die Flüchtlinge behaupteten, sie seien von Einheimischen vertrieben worden und seien in die Hauptstadt gereist, um umsiedlungshilfe zu beantragen. Der malaysische Premierminister Anwar Ibrahim erklärte, dass unbefugte Versammlungen in der Stadt zu einer Inhaftierung durch die Einwanderungsbehörden führen würden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet eine ausgewogene Darstellung der Situation, wobei sowohl die Maßnahmen der malaysischen Behörden als auch die Perspektiven der Rohingya-Flüchtlinge zitiert werden.



