Der Vorfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr Ortszeit an der South Coast Line zwischen Redfern und Erskineville im Innenwesten von Sydney. Passagiere an Bord des Kiama-Zuges mussten aufgrund des plötzlichen Stromausfalls aussteigen, wodurch der Zug nicht mehr betriebsfähig war.
Der Vorfall begann, als die Oberleitung der South Coast Line ausfiel, was dazu führte, dass der Zug plötzlich anhielt. Laut dem Passagier Sean Murphy, der von Redfern nach Sutherland reiste, ging der Zug kurz nach der Abfahrt "im Grunde tot". Das Personal informierte die Passagiere, dass ein vorangegangener Zug Stromleitungen heruntergebracht hatte, was sie dazu veranlasste, auf weitere Anweisungen zu warten. Schließlich wurden die Passagiere angewiesen, sich in Richtung Mitte des Zuges zu bewegen und dann über das Fahrerzimmer auszusteigen.
Die gesamte Tortur dauerte über eine Stunde, während der die Klimaanlage des Zuges ausfiel, was zu unangenehmen Bedingungen in den Waggons führte. Notfallhelfer und Verkehrsbeamte handelten rasch, um die Stromversorgung zu isolieren und die Sicherheit der gestrandeten Passagiere zu gewährleisten. Kurz vor 19 Uhr waren die meisten Pendler evakuiert worden, obwohl einige bis 20 Uhr unterstützt wurden. Die Verkehrsbehörden führten vorübergehende Maßnahmen zur Bewältigung der Situation durch, einschließlich der Stromabbrechung bestimmter Abschnitte des Netzwerks. Dies betraf mehrere Linien, einschließlich der Linien T2, T4, T5, Blue Mountains und South Coast, was zu erheblichen Verzögerungen und Servicelücken führte.
Zwischenstadtdienste, die vom Sydney Terminal abfahren, wurden ebenfalls eingestellt, was sich auf Reisende auswirkte, die nach Westen oder Norden fuhren. Sydney Trains' Leiter des Eisenbahnbetriebs, Jas Tumber, bestätigte, dass die genaue Ursache des Verkabelungsfehlers noch untersucht wurde. Während der unmittelbare Fokus auf der Wiederherstellung des normalen Betriebs lag, warnte die Behörde die Passagiere vor anhaltenden Verzögerungen und riet ihnen, zusätzliche Reisezeiten zu planen. Alternative Routen wurden vorgeschlagen, wie z. B. Vorstadtzüge zu Bahnhöfen wie Blacktown oder Parramatta, wo die Dienste sich umdrehen würden, anstatt in die Stadt zu fahren.
Longland räumte die Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste ein und bedauerte die Störung. Er erklärte, dass die Teams die ganze Nacht hindurch gearbeitet hätten, um die Dienste wiederherzustellen, und betonte, dass alle sechs Linien nun geöffnet seien und der reguläre Wochenendbetrieb wieder aufgenommen wurde.
Während die Ermittlungen fortgesetzt werden, hat sich Sydney Trains verpflichtet, Updates zu den Ergebnissen und alle notwendigen langfristigen Verbesserungen zur Verhinderung ähnlicher Vorfälle bereitzustellen.
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