Ein Untersuchungsbericht von Essere Animali dokumentiert schwere Bedingungen während des Transports von Schweinen in Italien während extremer Hitze. Aktivisten überwachten etwa 15.000 Schweine in zehn Lastwagen pro Schlachthof und beobachteten Anzeichen von Hitzebelastung, Wassermangel, unzureichende Bettwäsche und direkten Kontakt mit Metallböden. Einige Tiere wurden tot oder in Not gefunden, wobei ein bestätigter Tod während des Transports auftrat. Der Bericht hebt regulatorische Lücken hervor und stellt fest, dass die aktuelle EU-Verordnung Nr. 1/2005 keine Höchsttemperaturen oder Wasserzugang für nationale Fahrten unter acht Stunden vorschreibt. Essere Animali kritisiert diese Schlupflöcher und plant, Beschwerden gegen die beteiligten Parteien einzureichen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert das Problem als systematisches Versagen der Regulierung und betont die Fahrlässigkeit von Unternehmen und Regierungen.



