Die Vishva Hindu Parishad (VHP), eine rechtsextreme Hindu-Organisation in Maharashtra, forderte die Teilnahme von Muslimen an Garba-Veranstaltungen, die traditionelle Hindu-Feste sind, die Tanz und Anbetung von Gottheiten wie Durga beinhalten, zu verbieten. Die VHP schlug Richtlinien vor, die die Organisatoren verpflichten, die Aadhaar-Karten der Teilnehmer zu überprüfen und den Teilnehmern einen Tilak (heiligen Zeichen) aufzutragen. VHP-Sprecher Shriraj Nair argumentierte, dass Garba eine hinduzentrische Veranstaltung ist und dass Muslime, die sich gegen Götzenanbetung aussprechen, nicht teilnehmen sollten. Kritiker, darunter Shiv Sena-Führer Sanjay Raut und Nationalist Congress Party-Sprecher Clyde Crasto, verurteilten den Schritt und betonten den Widerspruch zu Aussagen von RSS-Führern, die sich für Gleichheit zwischen Hindus und Muslimen einsetzen.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In dem Artikel wird der Aufruf der VHP, Muslime von Garba-Veranstaltungen zu verbieten, als legitime Bemühung zur kulturellen Erhaltung dargestellt, wobei Begriffe wie "Vorsichtsmaßnahme" und die Betonung hinduistischer religiöser Traditionen verwendet werden.




