Mag. Bojan Tomc lebt seit fast sechs Jahrzehnten mit einem anhaltenden Klingeln in den Ohren, aber er hat dieser Erkrankung nie erlaubt, sein Leben zu diktieren oder seine Arbeit und Interessen zu begrenzen. In einem Interview für das Programm Naš gost sprach er über seine Lebensreise, die von Ausdauer, kontinuierlichem Lernen und dem Wunsch, anderen zu helfen, geprägt war. Seine Geschichte ist der Beweis dafür, dass selbst schwierige Herausforderungen zu einem Katalysator für persönliches Wachstum und Gemeindedienst werden können. Tomc hat sich seit seiner Jugend mit Tinnitus, dem ständigen Summen oder Pfeifen in den Ohren, auseinandergesetzt. Statt die Krankheit sein Leben bestimmen zu lassen, verwandelte er sie in eine Motivation für die Entwicklung.
Während des Interviews betonte er, dass das Lernen für ihn immer mehr war als nur die Erlangung einer formalen Ausbildung, es wurde zu einem Mittel, Hindernisse zu überwinden und neue Möglichkeiten zu suchen. Sein beruflicher Weg begann als Mechaniker, und während der regulären Arbeit verfolgte er kontinuierlich eine weitere Ausbildung. Ohne besondere Zugeständnisse machte er sich bis zum Abschluss eines Masterstudiums weiter. Der Weg war nicht einfach, er stand sowohl gesundheitlichen Einschränkungen als auch administrativen Komplikationen bei der Anerkennung beruflicher Prüfungen gegenüber. Es gab auch Zweifel aus seiner Umgebung hinsichtlich der Relevanz des Studiums im späteren Leben. Trotz dieser Herausforderungen blieb er standhaft und bewies, dass es nie zu spät ist zu lernen.
Nach Abschluss seines Studiums richtete Tomc seine Energie nicht nur auf die persönliche Entwicklung. Er konzentrierte sich in erster Linie darauf, zum Wohlergehen anderer beizutragen. Er glaubt, dass Wissen einen wahren Wert hat, wenn es mit anderen geteilt wird. Heute engagiert er sich freiwillig als Fahrer für das Prostofer-Programm und hilft älteren Menschen und anderen, die Schwierigkeiten haben, medizinische Versorgung zu erhalten oder Hilfe zu erhalten. Gleichzeitig erwägt er breitere Entwicklungsinitiativen und nachhaltige Lösungen, die die lokale Selbstversorgung in der Trst-Region stärken und zu einer größeren Gemeinschaftskonnektivität beitragen könnten.
In dem Interview betonte Tomc wiederholt, dass Menschen nicht durch ihre Einschränkungen definiert werden, sondern vielmehr durch die Art und Weise, wie sie auf sie reagieren. Obwohl Gesundheitsprobleme ihn während eines Großteils seines Lebens begleitet haben, weigerte er sich, sie ihn von der Arbeit, dem Studium oder der Freiwilligenarbeit abhalten zu lassen. Seine Lebensgeschichte ist daher vor allem eine Geschichte der Verantwortung für sich selbst und für andere. Sie zeigt, dass man selbst in anspruchsvollen Umständen die Offenheit für neues Wissen, persönliches Wachstum und die Bereitschaft, der Gemeinschaft zu dienen, aufrechterhalten kann.
Durch Durchhaltevermögen, Lernbereitschaft und die Bereitschaft, den Nachbarn zu helfen, können selbst die schwierigsten Erfahrungen in etwas Positives verwandelt werden.Seine Reise vom Mechaniker zum Master-Absolventen und hingebungsvollen Freiwilligen ist eine Erinnerung daran, dass man mit Willen, Anstrengung und Vertrauen in sich selbst über die wahrgenommenen Grenzen hinausgehen kann.
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