Das öffentliche Fernsehen Ungarns hat seine Nachrichtenprogramme im Rahmen einer von der Regierung durchgeführten Überprüfung vorübergehend eingestellt, um den staatlichen Mediendienst unabhängig und glaubwürdig zu machen. Die Entscheidung kommt inmitten bedeutender politischer Veränderungen nach dem jüngsten Wahlsieg von Premierminister Peter Magyars Partei, Tisza, die die seit langem regierende Fidesz-Partei unter der Führung des ehemaligen Premierministers Viktor Orbán besiegte. Der Hauptkanal des öffentlichen Fernsehens Ungarns, M1, zeigt derzeit einen schwarzen Bildschirm mit der Botschaft: Die öffentlichen Medien dürfen nicht lügen. Wir entschuldigen uns dafür, dass wir dies seit vielen Jahren getan haben. Wir überprüfen die öffentlichen Medien mit dem Ziel, sie in der Zukunft unabhängig und glaubwürdig zu machen.
Nachrichtenprogramme werden vorübergehend ausgesetzt. Dieser Schritt markiert eine dramatische Verschiebung in der Medienlandschaft des Landes und signalisiert eine Abkehr von dem Einfluss der vorherigen Regierung auf die öffentliche Rundfunkverbreitung.
MTVA, Ungarns nationaler Medienkonzern, kündigte an, dass M1 Filme abends weiter ausstrahlen wird, aber keine Nachrichteninhalte enthalten wird, bis ein neues Redaktionsteam eingerichtet ist.
Er forderte die Zuschauer auf, Kanäle zu sehen, die mit seiner Fidesz-Partei verbunden sind, die zuvor 16 Jahre lang an der Macht war, bevor sie die Parlamentswahlen im April verlor. Magyar hatte während der Kampagne versprochen, die Bedingungen im öffentlichen Medienhaus gründlich zu überprüfen, da er glaubte, dass der öffentliche Dienst unter Orbáns Herrschaft in erster Linie als Propagandawerkzeug für Fidesz funktioniert hatte. Während seiner Kampagne betonte er den Wunsch nach einem ausgewogenen und objektiven Nachrichtenprogramm des öffentlichen RTV-Establishments. Im Juni billigte das ungarische Parlament eine Reform der öffentlichen Medien, die unter Orbáns Regierung stark finanziert worden war.
Die Reform sieht vor, einen neuen Fernseh- und Radiosender aus bestehenden öffentlichen Medienunternehmen zu gründen, während die Presseagentur MTI erneut zu einer unabhängigen Non-Profit-Organisation wird.
Ungarn ist im Index der Medienfreiheit deutlich gesunken und belegt in diesem Jahr den 76. Platz im Vergleich zum 23. Platz im Jahr 2010. Die vorherige Orbán-Regierung bestritt konsequent Vorwürfe, Druck auf die Medien ausgeübt zu haben. Die vorübergehende Aussetzung der Nachrichtenprogrammierung spiegelt breitere Bemühungen wider, das Medienumfeld in Ungarn neu zu gestalten und es enger an die Werte der neu gewählten Regierung anzupassen.
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RTV Slovenija (MMC)Staatlich / öffentlichProgressivFaktentreue 90Objektivität 75vor 11 Tagen Das ungarische öffentliche Fernsehen hat seine Nachrichtensendungen vorübergehend eingestelltDer Premier Petra Magyar erklärte, die Zeit sei abgelaufen, da die Medien mit Propaganda gegen die vorherige Partei Fidesz anstelle von öffentlichem Radio und Fernsehen arbeiteten. Die neue Regierung ersetzte auch einige Redakteure, während MTVA, die neue Mediengruppe, das Versprechen gab, nach und nach eine Reihe von Informationen zu veröffentlichen. Der damalige Ministerpräsident Viktor Orban wies darauf hin, dass die Partei Fidesz bei den Parlamentswahlen gewonnen habe.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Artikel über die Regierung von Premierministerin Petra Magyara als Arbeitgeberin, die den Einfluss des früheren Premierministers Viktor Orbanja verringert, wie aus dem linken politischen Rahmen hervorgeht.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 90 · Objektivität 75): The article accurately reports the suspension of news programs by Hungarian public TV and mentions Premier Magyar's actions. It provides context about the government's review of media independence. However, the tone suggests political bias, particularly in Magyar's statements about ending propaganda
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