Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die Europäische Kommission aufgefordert, ein EU-weites Verbot von sozialen Medien für Kinder unter 15 Jahren zu implementieren, nachdem Frankreichs eigene vorgeschlagene Gesetzgebung vom Verfassungsrat des Landes abgelehnt wurde. In einem Brief an die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen betonte Macron die Notwendigkeit einheitlicher Vorschriften zum Schutz des Wohlergehens von Kindern unter Berufung auf Bedenken hinsichtlich der psychischen Gesundheit und Sicherheit. Dies folgt der Umsetzung ähnlicher Einschränkungen durch Australien und dem wachsenden Druck europäischer Nationen, die Jugendlichen auf soziale Medien zu schützen. Während von der Leyen zuvor ein Stufensystem unterstützte, das einen begrenzten Zugang für Kinder unter 13 Jahren erlaubt, befürwortet Macron ein strengeres, altersgerechtes Verbot. Der Vorschlag ist Teil der breiteren Agenda von Macron vor der französischen Präsidentschaftswahl 2027, da Frankreich plant, seine Gesetzgebung trotz politischer Herausforderungen zu überarbeiten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt Macrons Vorstoß für ein strenges Social-Media-Verbot als eine progressive Haltung, die den Schutz von Kindern zum Ziel hat und sich an der linken Politik orientiert, die sich auf Jugendwohl und digitale Regulierung konzentriert.




