Die Europäische Union hat Ungarns neuen nationalen Wiederaufbauplan und Widerstandsfähigkeitsplan genehmigt, der den Zugang zu zuvor gesperrten Mitteln in Höhe von insgesamt 10 Mrd. EUR ermöglicht. Zu den Mitteln gehören 6,5 Mrd. EUR an unumkehrbaren Zuschüssen und 3,5 Mrd. EUR an Darlehen. Die Genehmigung erfolgt, nachdem Ungarn unter Premierminister Péter Márton einen überarbeiteten Plan vorgelegt hat, der die Bedenken der EU hinsichtlich früherer Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit während der Amtszeit von Viktor Orbán berücksichtigt. Der EU-Rat betonte, dass der Plan darauf abzielt, die finanziellen Interessen der Union zu schützen, die Antikorruptionsrahmen zu stärken, die Transparenz bei öffentlichen Ressourcen und Beschaffungen zu erhöhen und die Einbeziehung der Interessengruppen in die Gesetzgebungsprozesse zu verbessern. Der Plan beinhaltet Maßnahmen zur Stärkung der Unabhängigkeit der Justiz und der Rechtsstaatlichkeit in Ungarn.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Genehmigung des überarbeiteten Wiederaufbauplans Ungarns durch die EU in einem neutralen Ton und beschreibt die Bedingungen und Anforderungen für den Zugang zu den Mitteln.




