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Lula gegen Bolsonaro – Brasilien vor Stichwahl um Präsidentenamt: Trump macht Druck
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Lula gegen Bolsonaro – Brasilien vor Stichwahl um Präsidentenamt: Trump macht Druck

Eine zweite Wahlrunde in Brasilien entscheidet, ob Präsident Lula, der sich für nationale Souveränität und Unabhängigkeit von ausländischen Mächten einsetzt, oder sein Herausforderer Flavio Bolsonaro, der engere Beziehungen zu den Vereinigten Staaten anstrebt, das Land führen wird. Das Ergebnis hat bedeutende geopolitische Auswirkungen, insbesondere in Bezug auf die Beziehungen Brasiliens zu China, das das wichtigste Ziel für neue chinesische Investitionen im Jahr 2025 war, und den Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump, die den chinesischen Einfluss in Lateinamerika reduzieren wollen. Trump hat zuvor Druck auf Brasilien ausgeübt, indem er das Ende des Strafverfahrens gegen Jair Bolsonaro forderte und Zölle von bis zu 50 Prozent auf bestimmte Waren auferlegte, während er gleichzeitig Flavio Bolsonaro im Weißen Haus willkommen hieß. Flavio Bolsonaro verspricht ein großes Handels- und Investitionsabkommen, das den USA Zugang zu brasilianischen Seltenen Erden ermöglicht und die amerikanische Abhängigkeit von China verringert. Politische Analysten beschreiben Brasilien als einen "geopolitisch wichtigen Staat" und stellen fest, dass ein Sieg von Flavio Bolsonaro zwar die Beziehungen zu Washington verbessern könnte, die aktuellen US-Forderungen nach Zollsenkungen und Ausschluss Chinas aus den Deals mit Seltenen Erden aber eine Form der Unterwerfung darstellen.

Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva sicherte sich am Sonntag eine historische vierte Amtszeit und besiegte den rechten Senator Flavio Bolsonaro in einer dramatischen Umkehrung des Schicksals. 25 Prozent. Dieses Ergebnis markierte das erste Mal seit dem Ende der Militärdiktatur im Jahr 1985, dass ein Kandidat ein Defizit aus der ersten Runde umkehrte, um die Präsidentschaft zu gewinnen. Der Sieg kam trotz weit verbreiteter Umfrageergebnisse, die Bolsonaro in den Tagen vor der Abstimmung an der Spitze zeigten, was das Ergebnis für politische Analysten und Beobachter gleichermaßen zu einer großen Überraschung machte. Der Weg zu dieser Entscheidung war mit verfahrensrechtlichen Streitigkeiten behaftet.

Zanin gewährte die Verlängerung auf Antrag von Lula's Wahlkampf, der schwere Störungen im öffentlichen Verkehr anführte, die die Wähler daran hinderte, ihre Wahllokale zu erreichen. Berichten zufolge konnten in Salvador (Bahia) mindestens 75 Stadtbusse nicht aus dem Depot fahren. Die lokalen Behörden führten das Problem später auf einen Streit über Aufkleber mit der Nummer der Arbeiterpartei von Lula auf den Fahrzeugen zurück. Ein regionales Wahlgericht ordnete anschließend die Verhaftung des Mobilitätssekretärs der Stadt wegen Verdachts auf Wahlvergehen an.

Die Wahlkampagne von Flavio Bolsonaro hatte ebenfalls eine Verlängerung beantragt, die jedoch auf bestimmte Gemeinden in den Bundesstaaten Minas Gerais, Rio Grande do Sul, Parana, Sao Paulo und Santa Catarina beschränkt war. In ihrem Antrag nannten sie starke Regenfälle, Überschwemmungen und Stromausfälle als Gründe für die Verzögerungen. Bolsonaro lehnte jedoch die landesweite Erweiterung ab, die vom Gericht umgesetzt wurde. Der Senator sprach von seinem Haus in Brasilia aus und bezeichnete die Situation als inakzeptabel und verwies auf den gerichtlichen Schritt, wobei er den portugiesischen Begriff sacanagem verwendete, der einen schmutzigen Trick impliziert. Er erklärte, dass er das Ergebnis nicht anerkennen könne und kündigte seine Absicht an, die gesetzliche Aufhebung der Wahl zu beantragen.

Bolsonaro argumentierte, dass die Entscheidung gegen die Regeln der Chancengleichheit zwischen den Staaten verstoße und die etablierten Wahlnormen verändere. In großen Städten wie Rio de Janeiro, Sao Paulo und Porto Alegre brachen sofort Feierlichkeiten aus. Tausende Unterstützer versammelten sich auf der Avenida Paulista in Sao Paulo, sangen Slogans und zündeten Feuerwerk an. In Rio füllten sich die Straßen mit Menschenmassen, viele trugen T-Shirts mit dem Lula-Buchstaben L. Die Atmosphäre war von großer Erleichterung und Freude geprägt, vor allem angesichts des engen Rennens.

Lula wandte sich von Sao Paulo aus an seine Unterstützer und dankte der Großzügigkeit junger Brasilianer, die sich in den drei Wochen zwischen den Runden in den sozialen Medien und auf den Straßen mobilisierten. Er schrieb dieser Basisbemühung die Schaffung einer Virada zu, einem aus dem Fußball entlehnten Begriff, der ein Comeback im späten Spiel beschreibt. Das statistische Ausmaß der Verschiebung war beträchtlich. 2 Millionen Stimmen, um etwa 47 Prozent der Stimmen zu sichern, verglichen mit Lula's 45 Prozent. 7 Millionen. Die Umfragen ergaben, dass die unerwartet hohe Wahlbeteiligung eine entscheidende Rolle spielte, da viele Personen, die sich in der ersten Wahlrunde der Stimme enthalten hatten, sich in der zweiten Wahlrunde der Stimme meldeten.

Leonardo Barreto von der Beratungsfirma Think Policy erklärte, dass die Wähler trotz anhaltender Bedenken einen bekannten Weg wählten, der bestimmte Rechte garantierte. Die Wahl wurde als eine richtungsweisende Entscheidung in Bezug auf die geopolitische Ausrichtung Brasiliens dargestellt. Lula kämpfte für Souveränität und Unabhängigkeit von ausländischem Einfluss und widersetzte sich insbesondere dem Druck aus Washington. Sein Konkurrent, Flavio Bolsonaro, suchte engere Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und versprach ein großes Handels- und Investitionsabkommen. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor Zölle von bis zu 50 Prozent auf bestimmte brasilianische Waren verhängt und die Kündigung des Strafverfahrens gegen Jair Bolsonaro, den Vater von Flavio, gefordert.

Der ältere Bolsonaro, der von 2019 bis 2023 Präsident war, befindet sich derzeit unter Hausarrest, nachdem er wegen Putschversuchs verurteilt wurde. Ihm droht eine Gefängnisstrafe von mehr als 27 Jahren. Der politische Analyst Leonardo Paz von der Getulio Vargas Foundation beschrieb Brasilien als geopolitisch wichtigen Staat. Er warnte, dass die Beziehungen zu den USA auch unter einer Bolsonaro-Regierung ungleiche Verhandlungsbedingungen beinhalten könnten. Paz schlug vor, dass ein Sieg von Bolsonaro die diplomatischen Beziehungen zwar schnell verbessern würde, aber zu Zugeständnissen führen könnte, die Brasilien langfristig schaden würden. Umgekehrt sorgt Lulas Sieg für eine anhaltende Reibung mit Washington.

Das US-Außenministerium hatte eine Kampagne für Bolsonaro unterstützt und seinen potenziellen Sieg als eine Möglichkeit angesehen, dem chinesischen Einfluss in Lateinamerika entgegenzuwirken. China ist zu einem wichtigen Wirtschaftspartner Brasiliens geworden und investiert massiv in die Infrastruktur und kauft landwirtschaftliche Produkte und Öl. Lula erkannte in seiner Siegesrede die vor uns liegenden Herausforderungen an. Er betonte, er werde für alle 215 Millionen Brasilianer regieren, und erklärte, es gäbe keine Gegner mehr, nur Mitbürger. Er versprach, mit dem konservativen Kongress zusammenzuarbeiten und sich innerhalb der nächsten zwei Monate mit Wirtschaftsführern zu treffen.

Darüber hinaus forderte er die Regulierung digitaler Plattformen und erklärte, dass Brasilien sich erfolgreich gegen ausländische Einmischung über diese Kanäle verteidigt habe. Trotz seines persönlichen Triumphs bleibt die politische Landschaft gespalten, wobei die Linke eine Minderheit im Kongress hält. Lula wird mit zentristischen Parteien verhandeln müssen, um Gesetze zu verabschieden, eine ähnliche Dynamik wie in seiner früheren Amtszeit. Die Reaktionen der Verlierer blieben bitter. Pro-Bolsonaro-Abgeordnete warnten in den sozialen Medien vor zukünftigen Aktionen. Ein Abgeordneter, Nikolas Ferreira, postete eine Warnmeldung, in der er zur Vorsicht aufforderte und erklärte, dass entweder seine Partei gewinnen würde oder die Warnung würde gelten.

Die Bürger äußerten sich frustriert über die logistischen Fehler. Aurelio Junior, ein Zahnarzt in Brasilia, nannte die zweistündige Verlängerung eine Schande und bemerkte, daß solche Maßnahmen in der brasilianischen Geschichte beispiellos seien. Jacqueline Maria Lima de Franca dagegen, eine Unternehmerin in Rio de Janeiro, die Lula unterstützte, betrachtete die Verlängerung als fair und argumentierte, dass jeder Bürger das Wahlrecht verdiene, unabhängig von Transportproblemen. Die Wahlen beendeten einen Wahlkampf, der durch scharfe Angriffe und Vorwürfe von Korruption und Verbindungen zum organisierten Verbrechen auf beiden Seiten gekennzeichnet war. Für Lula bedeutet der Sieg eine weitere politische Auferstehung.

So ist dieser Bericht entstanden. Objektive Nachrichten hat diesen Bericht aus 4 Quellartikeln mit KI-gestützter Synthese nach unserer Methodik verfasst. Es ist unser eigener Text, keine Kopie eines einzelnen Mediums. Unsere Methodik lesen.

Verantwortlicher Redakteur: Matej BašaFehler entdeckt? Melden

6 Berichte

watson logowatsonUnabhängigMitteFaktentreue 95Objektivität 90
Brasilien-Wahl: Stimmabgabe landesweit verlängert

Auf Anordnung des Obersten Bundesgerichtshofs (STF) wurde die Abstimmung für die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen in Brasilien landesweit um zwei Stunden verlängert, wobei die Wahllokale bis 19:00 Uhr Ortszeit geöffnet blieben. Der Richter Cristiano Zanin erließ das Urteil, nachdem Berichte zeigten, dass Probleme mit dem öffentlichen Nahverkehr die Wähler in mehreren Bundesstaaten, darunter São Paulo, Rio de Janeiro und Pará, beeinflussten. Die Wahlkampf-Allianz des amtierenden Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva hatte die Verlängerung aufgrund dieser logistischen Schwierigkeiten beantragt, während das Team des Kandidaten Flávio Bolsonaro Verlängerungen in bestimmten Gemeinden in Minas Gerais und Rio Grande do Sul beantragt hatte, unter Berufung auf starke Regenfälle, Überschwemmungen und Stromausfälle. In Salvador, Bahia, ordneten die Behörden die Verhaftung des Stadtmobilitätssekretärs wegen angeblicher Wahlverstöße im Zusammenhang mit Streitigkeiten über PT-Partei-Aufkleber in Bussen an. Die vorläufigen Ergebnisse dürften nach Ablauf der verlängerten Abstimmungsfrist folgen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen rein sachlichen Bericht über eine verfahrensrechtliche Entscheidung des Obersten Gerichts Brasiliens in Bezug auf die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen. Die Gründe, die sowohl vom linken Lager der Amtsinhaber (Transportstreiks) als auch vom rechten Lager der Herausforderer (wetterbedingte Ausfälle) angeführt wurden, werden neutral zitiert.

Warum Faktentreue (95): Extremely precise on the procedural details of the election day. It names the specific judge (Cristiano Zanin), the exact time change (to 19:00 local), and the specific incident in Salvador (bus strike/stickers). These granular details support the broader narrative in other articles and show high fi

Warum Objektivität (90): Maintains a strictly informational tone. It presents the actions of both campaigns (Lula's request for extension due to transport, Bolsonaro's request for specific regions due to weather) in a balanced manner without favoring either side's justification. The focus remains on the administrative proce

watson logowatsonUnabhängigMitteFaktentreue 95Objektivität 85
Flávio Bolsonaro fordert Annullierung der Wahl in Brasilien

Flavio Bolsonaro, der Sohn des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro, hat die Aufhebung der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen in Brasilien gefordert und die zweistündige Verlängerung der Wahlzeit als Grund dafür angeführt, dass er seine Niederlage nicht akzeptieren kann. Der rechte Senator bezeichnete die Entscheidung, die Öffnungszeiten der Wahllokale landesweit bis 19:00 Uhr Ortszeit zu verlängern, als "inakzeptabel" und einen "schmutzigen Trick", und argumentierte, dass sie die Chancengleichheit zwischen den Staaten verletze. Diese Verlängerung wurde von Oberster Richter Cristiano Zanin auf Antrag der Wahlkampagne des amtierenden Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva gewährt. Während die Wahlkampagne von Flavio Bolsonaro die Verlängerung nur für bestimmte Staaten verlangte, die von schwerem Wetter betroffen waren, lehnten sie die landesweite Maßnahme ab. Vorläufige Ergebnisse des Obersten Wahlgerichts zeigen, dass Lula 51,74% der Stimmen gegen Bolsonaros 48,26% gewonnen hat, was Lula eine vierte Amtszeit sichert und ihn zum ersten brasilianischen Präsidenten macht, der viermal demokratisch gewählt wurde.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Bericht über den Streit nach den Wahlen. Es zitiert Flavio Bolsonaros Vorwürfe von Betrug und Unfairness direkt, liefert aber auch den tatsächlichen Kontext bezüglich der Gerichtsentscheidung, der unterschiedlichen Anträge beider Kampagnen und der vorläufigen Wahlergebnisse. Es ist

Warum Faktentreue (95): This article provides high-fidelity details regarding the legal challenge. It correctly identifies the specific reason for the dispute (two-hour extension), the specific states involved in the opposing campaign's request, and quotes Flávio Bolsonaro directly. It aligns perfectly with the factual con

Warum Objektivität (85): The reporting is largely neutral, presenting the losing candidate's perspective and his specific grievances without injecting editorial judgment. It uses direct quotes to convey the sentiment ('unacceptable', 'dirty trick') rather than adopting that stance itself, maintaining a journalistic distance

watson logowatsonUnabhängigMitteFaktentreue: keine offizielle Quelle/Info erkanntObjektivität 85
Wahllokale sind geöffnet: Brasilien wählt Präsidenten

Brasilien hat mit der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen begonnen, bei der sich rund 159 Millionen Wahlberechtigte zwischen dem amtierenden Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva und dem Senator Flavio Bolsonaro entscheiden werden. Das Rennen wird als extrem knapp beschrieben, wobei die jüngsten Umfragen Flavio Bolsonaro leicht vorne zeigen, nachdem er in der ersten Runde rund 47 Prozent der gültigen Stimmen erhalten hat, verglichen mit Lulas 45 Prozent. Lula, der die linke Arbeiterpartei repräsentiert, setzt sich für soziale Programme und staatliche Investitionen ein, während Flavio Bolsonaro von der rechten Liberalen Partei konservative Positionen und strengere Strafverfolgung betont. Zu den wichtigsten Versprechen von Flavio Bolsonaro gehört die Amnestie für seinen Vater, den ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro, der wegen eines Putschversuchs zu über 27 Jahren Gefängnis verurteilt wurde und derzeit aufgrund gesundheitlicher Probleme unter Hausarrest steht. Die Kampagne war geprägt von scharfen gegenseitigen Angriffen auf Korruption und organisierte Kriminalität, was die tiefen politischen Spaltungen im größten Land Lateinamerikas widerspiegelt.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die Präsidentschaftswahlen in Brasilien und beschreibt die Plattformen beider Kandidaten, die Umfragezahlen und die Kampagnendynamik, ohne eine Seite zu bevorzugen. Sie verwendet eine neutrale Sprache wie "links" und "rechts", um die Parteien objektiv zu beschreiben, und berichtet über

Warum Faktentreue: keine offizielle Quelle/Info erkannt

Warum Objektivität (85): Balanced presentation of the two candidates' platforms (social programs vs. conservative law and order). It avoids taking sides on who should win, simply outlining what each offers. The description of the campaign as being marked by 'sharp attacks' is a fair characterization supported by the general

SRF News logoSRF NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue: keine offizielle Quelle/Info erkanntObjektivität 80
Lula gegen Bolsonaro – Brasilien vor Stichwahl um Präsidentenamt: Trump macht Druck

Eine zweite Wahlrunde in Brasilien entscheidet, ob Präsident Lula, der sich für nationale Souveränität und Unabhängigkeit von ausländischen Mächten einsetzt, oder sein Herausforderer Flavio Bolsonaro, der engere Beziehungen zu den Vereinigten Staaten anstrebt, das Land führen wird. Das Ergebnis hat bedeutende geopolitische Auswirkungen, insbesondere in Bezug auf die Beziehungen Brasiliens zu China, das das wichtigste Ziel für neue chinesische Investitionen im Jahr 2025 war, und den Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump, die den chinesischen Einfluss in Lateinamerika reduzieren wollen. Trump hat zuvor Druck auf Brasilien ausgeübt, indem er das Ende des Strafverfahrens gegen Jair Bolsonaro forderte und Zölle von bis zu 50 Prozent auf bestimmte Waren auferlegte, während er gleichzeitig Flavio Bolsonaro im Weißen Haus willkommen hieß. Flavio Bolsonaro verspricht ein großes Handels- und Investitionsabkommen, das den USA Zugang zu brasilianischen Seltenen Erden ermöglicht und die amerikanische Abhängigkeit von China verringert. Politische Analysten beschreiben Brasilien als einen "geopolitisch wichtigen Staat" und stellen fest, dass ein Sieg von Flavio Bolsonaro zwar die Beziehungen zu Washington verbessern könnte, die aktuellen US-Forderungen nach Zollsenkungen und Ausschluss Chinas aus den Deals mit Seltenen Erden aber eine Form der Unterwerfung darstellen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Überblick über die bevorstehende zweite Runde der Präsidentschaftswahlen in Brasilien und hebt die unterschiedlichen geopolitischen Strategien beider Kandidaten hervor. Es wird über Lulas Fokus auf die Souveränität und seine Ablehnung der US-Forderungen berichtet, neben Flavio Bolsonaros Streben nach engeren Beziehungen zu den USA, einer

Warum Faktentreue: keine offizielle Quelle/Info erkannt

Warum Objektivität (80): Presents the geopolitical stakes neutrally, quoting experts and politicians to illustrate different perspectives. It does not explicitly endorse Lula's sovereignty stance or Bolsonaro's alignment with the US, but rather explains why these positions matter globally. The tone is analytical rather than

Blick logoBlickUnabhängigMitteFaktentreue: keine offizielle Quelle/Info erkanntObjektivität 75
Lula gewinnt überraschend gegen Bolsonaro Jr.

Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva gewann die Präsidentschaftswahl gegen seinen Rivalen Flavio Bolsonaro mit einem knappen Vorsprung von 51,8 Prozent gegen 48,2 Prozent, nachdem 99 Prozent der Stimmen gezählt worden waren. Das Ergebnis wurde als Überraschung bezeichnet, da Flavio Bolsonaro als Favorit für die zweite Runde angesehen wurde, nachdem er Lula im ersten Wahlgang mit 2,2 Millionen Stimmen vorangetrieben hatte. Die Abstimmungsdauer wurde aufgrund von Verkehrsproblemen und starkem Regen um zwei Stunden verlängert, eine Entscheidung, die von einem Richter des Obersten Gerichtshofs angeordnet wurde und die beide Kampagnen aus unterschiedlichen Gründen unterstützten. Die Wahl stellte eine Wahl zwischen einer linken Plattform dar, die von einer schlechteren Demografie begünstigt wurde, und einer rechtspopulistischen Fortsetzung des Vermächtnisses des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro. Es wird erwartet, dass das Ergebnis die Spannungen mit den Vereinigten Staaten verschärfen wird, wo Präsident Donald Trump bereits hohe Zölle auf Brasilien zur Unterstützung der Familie Bolsonaro verhängt hat.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die Wahlergebnisse und weist auf die unerwartete Natur des Sieges hin, während er zugibt, dass die Umfragen vor der Wahl den Gegner begünstigten. Es beschreibt neutral die verfahrensmäßige Verlängerung der Stimmungszeiten und skizziert die gegensätzlichen politischen Plattformen und Außenpolitik

Warum Faktentreue: keine offizielle Quelle/Info erkannt

Warum Objektivität (75): Uses somewhat sensationalist language such as 'absolute election thriller' and 'surprise,' which adds a layer of drama typical of tabloid-style journalism (Blick). While the facts are presented clearly, the framing emphasizes the shock value of the result over a dry analysis, slightly lowering the n

Le Temps logoLe TempsUnabhängig🔒MitteFaktentreue: keine offizielle Quelle/Info erkanntObjektivität 70
In Bildern Der Sieg von Lula wird in ganz Brasilien gefeiert, Bolsonaro-Anhänger leiden

Der linke Präsident Luiz Inacio Lula da Silva wurde nach dem Sieg in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen am 25. Oktober 2026 für eine vierte Amtszeit in Brasilien wiedergewählt. Der Sieg war eine Überraschung, als er eine anfängliche Führung seines Gegners Flavio Bolsonaro, der Anfang Oktober die ersten Ergebnisse der ersten Runde übertroffen hatte, umkehrte. In großen Städten wie Rio de Janeiro, São Paulo, Brasília und Porto Alegre brachen Feierlichkeiten aus, wo sich Menschenmengen versammelten, um das zu feiern, was als das erste erfolgreiche Comeback in einem brasilianischen zweiten Wahlgang seit dem Ende der Militärdiktatur im Jahr 1985 beschrieben wird. Der Wahlprozess war von Verwirrung geprägt, was den Obersten Gerichtshof dazu veranlasste, die Abstimmungszeiten aufgrund technischer Probleme mit elektronischen Abstimmungsgeräten um zwei Tage zu verlängern. Während Lula die Mobilisierung junger Wähler für die Wende lobte, drückte Flavio Bolsonaro seine Enttäuschung aus und kündigte seine Absicht an, eine rechtliche Aufhebung der Wahl zu fordern.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene visuelle Darstellung des Wahlergebnisses. Es widmet sowohl den jubelnden Feiern der Lula-Anhänger als auch der sichtbaren Enttäuschung unter der Basis von Flavio Bolsonaro einen bedeutenden Raum. Die verwendete Sprache ist eher beschreibend als bewertend und konzentriert sich auf die "Schwerpunkte" des

Warum Faktentreue: keine offizielle Quelle/Info erkannt

Warum Objektivität (70): The tone is celebratory and leans towards the winning side, using terms like 'scenes of joy' and highlighting the 'emotional rollercoaster.' While not overtly biased in a political sense, it frames the story through the lens of the victory party rather than providing a balanced view of the controver

Wie jede Seite berichtete

Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

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