Die Securities and Exchange Board of India (SEBI) hat vorgeschlagen, die Steuer auf langfristige Kapitalgewinne (LTCG) für ausländische Portfoliomanager (FPIs) aufzuheben, um die Wettbewerbsfähigkeit indischer Aktien zu stärken. Finanzministerin Nirmala Sitharaman hat diesen Vorschlag im Rahmen von Vorabgesprächen vor der Budgetplanung erwähnt, sich aber nicht zu einer sofortigen Umsetzung verpflichtet. Marktexperten argumentieren, dass die Abschaffung der 12,5-prozentigen Steuer zwar die Kosten senken würde, Faktoren wie Gewinnwachstum, Bewertungen und globale Zinssätze jedoch weiterhin die wichtigsten Triebkräfte für Kapitalflüsse von FPIs darstellen. Die aktuellen Vorschriften sehen eine LTCG-Steuer von 12,5 Prozent sowie eine Steuer von 20 Prozent auf kurzfristige Kapitalgewinne für FPIs vor, zusätzlich zu den Transaktionssteuern auf Wertpapiere. Die SEBI hat außerdem Steuererleichterungen für inländische Anleger von Investmentfonds vorgeschlagen, die nach mehr als einem Jahr Anlagefonds wechseln. Die endgültige Entscheidung über diese regulatorischen Änderungen liegt beim Zentralregierung.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert ausgewogene Perspektiven von Marktexperten, die darauf hinweisen, dass die Steuerpolitik nicht der einzige Faktor für Kapitalabflüsse ist. Dabei werden keine wertenden Formulierungen verwendet oder eine der beiden Seiten der politischen Debatte bevorzugt.





