Das slowenische Ministerium für Umwelt und Raumplanung hat die Erlaubnis erhalten, Braunbären auf der Grundlage von Bewertungen des Forst- und Naturschutzinstituts und verschiedener Expertenanalysen zu schlachten. Das Verwaltungsgericht wies eine Klage des Vereins Alpe Adria Green gegen diese Entscheidung zurück und entschied, dass die Erlaubnis rechtmäßig gemäß den Vorschriften erteilt wurde. Dies bedeutet, dass das vorübergehende Verbot der Bärenjagd, das seit Juli letzten Jahres in Kraft war, nicht mehr gilt. Die Jagd kann nun mit der bis Ende dieses Jahres gültigen Erlaubnis wieder aufgenommen werden. Die Entscheidung betrifft 176 Jagdgebiete mit der höchsten Dichte an Braunbären. Nach jüngsten Schätzungen gibt es derzeit 954 Braunbären in Slowenien. Landwirtschaftsminister Janez Cigler Kralj begrüßte die Entscheidung des Gerichts und forderte das Ministerium für Umwelt und Raumplanung auf, sich rechtzeitig auf die Schlachtung von Bären im nächsten Jahr vorzubereiten. Er äußerte Besorgnis über die Anzahl der Bären und bekräftigte die Notwendigkeit, dass die Bedingungen für die Bewirtschaftung und den Schutz der menschlichen Arten geregelt werden müssen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel gibt einen ausgewogenen Überblick über die Rechtsentscheidung bezüglich der Bärenvernichtung, der sowohl die Position der Regierung als auch die Herausforderung der Opposition umfasst.





