Le Figaro berichtet, dass China Frankreich mit Vergeltungsmaßnahmen bedroht hat, nachdem ein Gesetz zur Eindämmung des Ausbaus der "Ultra-Fast-Fashion" verabschiedet wurde. Dieses Gesetz, das im Juli 2026 vom französischen Parlament verabschiedet wurde, sieht einen finanziellen Schaden für Modeartikel vor, insbesondere für Modeartikel aus asiatischen Unternehmen wie Shein, Temu und AliExpress. China betrachtet diese Regelung als diskriminierend und im Widerspruch zu den Prinzipien der WTO und behauptet, dass sie zu Vergeltungsmaßnahmen führen könnte, wenn die Interessen chinesischer Unternehmen beeinträchtigt würden. Der französische Handelsminister Serge Papin dagegen behauptet, dass diese asiatischen Unternehmen für den Aufstieg der "Ultra-Fast-Fashion" verantwortlich sind. Einige Stimmen in Frankreich lehnen dieses Gesetz ab, weil sie befürchten, dass es europäische Unternehmen nicht ausreichend schützt.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel stellt das französische Gesetz als eine diskriminierende Maßnahme dar, die den kommerziellen Interessen Chinas schaden könnte, was auf einen eher konservativen politischen Rahmen hindeutet.




