Die ÖVP-Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl betonte, dass diese Steuererhöhungen nicht allgemein gelten und nicht alle Unternehmen betreffen würden. Die Verringerung beinhaltet die Senkung des Arbeitgeberbeitrags zum Familienbeihilfefonds (FLAF) um einen Prozentpunkt von 3,7% auf 2,7%, was eine langjährige Forderung von Geschäftsvertretern war. Diese Änderung beseitigt auch die Befreiung für Arbeitnehmer über 60 Jahre, wodurch die FLAF ab 2028 für alle Arbeitnehmergruppen einheitlich wird. Eibinger-Miedl erklärte, dass die Beseitigung der Befreiung für ältere Arbeitnehmer allein etwa 500 Millionen Euro zur Haushaltskonsolidierung beitragen würde, während andere Maßnahmen wie die Erhöhung der Bankgebühr und die Befreiung von Gewinnsteuern für kleine Unternehmen erheblich beeinträchtigt würden, da die verbleibenden Kosten nicht von der Steuerbelastung abgedeckt würden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Position der ÖVP zu wirtschaftlichen Reformen dar, einschließlich der Senkung der Arbeitskosten und der damit verbundenen finanziellen Auswirkungen.






