Ein Buchhändler aus Hongkong, Lam, starb in Taipei nach einem Rückfall des Krebses, den er im vergangenen Jahr erlitten hatte. Er war bekannt dafür, in der Bibliothek Causeway Bay Books zu arbeiten, die sich auf kritische Bücher über die chinesischen Führer spezialisiert hatte. Lam war einer der fünf Buchhändler aus Hongkong, die Ende 2025 verschwunden waren und von China festgenommen wurden, weil sie angeblich "verbotene Bücher" verkauften. Nach seiner Freilassung im Juni 2026 berichtete er, entführt und in Isolation gehalten worden zu sein. Im Jahr 2019 floh er nach Taiwan, nachdem die Regierung von Hongkong ein Auslieferungsgesetz verabschiedet hatte, das storniert wurde. Nach dem Nationalen Sicherheitsgesetz im Jahr 2020 eröffnete Lam seine Bibliothek in Taipeh.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel betont einen Kampf um Meinungsfreiheit und Kritik an China und hebt Taiwans Position als sicheren Raum für Dissidenten hervor.





