Der Führer der litauischen Regierungspartei Virginijus Sinkevičius lehnte die Forderungen einiger EU-Mitgliedsstaaten ab, Spanien aus der Schengen-Freiverkehrszone zu vertreiben, nachdem kürzlich ein Zustrom von Migranten in die spanische nordafrikanische Enklave Ceuta eingetreten war. Er kritisierte diese Vorschläge als "Populismus" und argumentierte, dass der Schwerpunkt auf der Stärkung der Außengrenzen der EU liegen sollte, anstatt Spanien aus Schengen zu entfernen. Die Migrationskrise trat auf, nachdem Zehntausende von Migranten versucht hatten, von Marokko nach Ceuta zu gelangen, wobei viele nach Marokko zurückgeschickt wurden und mindestens 75 Todesfälle gemeldet wurden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Ansichten des litauischen Politikers Virginijus Sinkevičius und gibt einen Kontext für die Haltung der EU zu Spaniens Migrationspolitik.






