Der litauische Einzelhandelskonzern Kesko Senukai bestätigte, dass er im vergangenen Jahr seinen indirekten 50-Prozent-Anteil am belarussischen Einzelhändler OMA verkauft hat und nicht mehr in Belarus tätig ist. Die Entscheidung folgte der vollständigen Invasion der Ukraine durch Russland im Jahr 2022, die das Unternehmen veranlasste, alle Geschäftsbeziehungen und Lieferketten in der Region zu beenden. Während der Jahresbericht von 2025 einen erhöhten Umsatz für OMA in Belarus zeigt, erklärte Kesko Senukai, dass diese Zahlen die Geschäfte von OMA widerspiegeln, nicht die eigenen, da OMA nach den Rechnungslegungsregeln weiterhin Teil ihres Konzernabschlusses ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): In dem Artikel werden sachliche Aussagen von Kesko Senukai über den Rückzug aus Weißrussland aufgrund geopolitischer Umstände dargestellt.






