Ein katastrophaler Gletscher- und Felszusammenbruch im nepalesischen Himalaya löste eine tödliche Sturzflut aus, bei der mehr als 600 Menschen ums Leben kamen und Tausende vermisst wurden. Das Ereignis ereignete sich im Lhende Khola-Tal nahe der Grenze zwischen Nepal und China, wo ein massiver Abschnitt von Gletscher und Felsen mit einer Breite von etwa 600 Metern aus einer Höhe von etwa 5.200 Metern zusammenbrach. Dieser Zusammenbruch erzeugte eine starke Flut von Wasser, Eis und Trümmern, die durch die Bhotekoshi- und Trishuli-Flusssysteme reisten und Siedlungen, Straßen, Brücken und Wasserkraftinfrastruktur auf beiden Seiten der Grenze zerstörten. Erste Berichte schrieben das Ereignis fälschlicherweise einem Erdbeben der Stärke 4,4 zu, aber nachfolgende Satellitenbilder und wissenschaftliche Analysen ergaben, dass die wahre Ursache eine Kombination aus Eislawine, Perma-Bewegung und Felsrutschen der USA war.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine sachliche Darstellung einer Naturkatastrophe ohne offensichtliche ideologische Neigung dar. Er beschreibt die geologischen Ursachen und Folgen der Flut genau und zitiert wissenschaftliche Analysen und offizielle Quellen wie den US Geological Survey und Nepals Abteilung für Hydrologie und Meteorologie.





