Im August 2026 erlitt das Fürstentum Liechtenstein einen Cyberangriff, bei dem Daten von etwa 31.000 juristischen Personen gestohlen wurden. Das im April 2021 eingerichtete Zielregister zielt darauf ab, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu bekämpfen, indem Personen registriert werden, die effektiv Unternehmen, Stiftungen und Trusts kontrollieren, die im Land registriert sind. Der Angriff ereignete sich zwischen dem 29. und 30. Juli 2026 und die Täter bleiben unbekannt. Nach der Entdeckung von Unregelmäßigkeiten in der Registrierung durch das Justizbüro wurde das System offline gestellt und eine Untersuchung eingeleitet. Ein Krisenteam unter der Leitung von Premierministerin Brigitte Haas und Justizminister Emanuel Schädler wurde gebildet, um den Verstoß zu untersuchen, betroffene Parteien zu informieren und die notwendigen Maßnahmen durchzuführen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über einen Cyberangriff auf ein von der Regierung geführtes Register zur Bekämpfung von Finanzkriminalität.





