Liam Neeson beschreibt seine Reaktion auf Dan Barrys New York Times-Artikel "The Lost Children of Tuam" aus dem Jahr 2017, in dem die Entdeckung von 796 Todesfällen von Säuglingen in einem ehemaligen katholischen Heim für unverheiratete Mütter in der Grafschaft Galway aufgedeckt wurde. Der Artikel betonte den Mangel an Bestattungsunterlagen und schlug vor, dass einige Überreste in einer Klärgrube entsorgt wurden. Neeson, ein Ire, der in Nordirland aufgewachsen ist, äußerte tiefen Ärger und Entsetzen über die Ergebnisse und beschloss, die Geschichte in einen Film zu verwandeln. Er arbeitete mit Regisseur Frank Berry an "The Lost Children of Tuam" zusammen, der im Juli in Galway uraufgeführt wurde. Der Film zeigt Monica Dolan als Catherine Corless, die Amateurhistorikerin, die die Aufzeichnungen entdeckte. Neeson bemerkt, dass ähnliche Gräueltaten an anderer Stelle stattgefunden haben, obwohl das Thema außerhalb Irlands weitgehend unbekannt bleibt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf historische Missbräuche innerhalb der katholischen Kirche in Irland, ein hochsensibles und politisch belastetes Thema.





