Der Verein der slowenischen Journalisten (ZNP) hat heftig gegen die Behauptungen der Organisation "Novinarji brez meja" (Reporter ohne Grenzen) protestiert, wonach eine neue Änderung des Gesetzes über parlamentarische Ermittlungen die Vertraulichkeit von journalistischen Quellen bedrohe und deren Offenlegung erlaube. Der ZNP erklärte, dass diese Behauptungen offenbar von inländischen linken Aktivisten stammen und auf irreführenden Informationen beruhen. Nach der Prüfung der vorgeschlagenen Änderungen fand der ZNP keine Bestimmungen, die Journalisten zur Offenlegung ihrer Quellen verpflichten oder Ermittlungsausschüssen eine solche Befugnis einräumen. Das geänderte vierte Kapitel schützt ausdrücklich die Geheimhaltung von Briefen und anderen Kommunikationen und die Unverletzlichkeit der Privatsphäre. Die Rechtshilfe gilt ausschließlich für die Zusammenarbeit zwischen Gerichten und anderen staatlichen Institutionen mit Ermittlungsausschüssen. Das sechste Kapitel des Mediengesetages definiert immer noch eindeutig die Quellenvertraulichkeit und verbietet Zwangsweise Offenlegung. Der ZNP forderte "Novinarji brez meja" auf, den tatsächlichen Text des Gesetzes zu überprüfen, ihn mit den erhaltenen Informationen zu vergleichen und eine Erklärung oder Korrektur zu geben.
Tendenz-Einschätzung (Rechts): Der Artikel formuliert das Problem als eine Herausforderung für die Vertraulichkeit der journalistischen Quellen, betont aber die fehlende rechtliche Grundlage für die Behauptungen von "Novinarji brez meja".
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 70): Factuality is high as the article accurately reports ZNP's response to RSF's claims, providing specific legal references. Objectivity is lower due to the strong language used ('zavajajoči', 'popolnoma neutemeljena') which suggests a clear stance against RSF's position.





