Nach einer neuen Prognose der Weltbank, die den Rückgang auf den andauernden Krieg zurückführt, werden in diesem Jahr 4 Prozent erwartet. Der Bericht zeigt, wie der Konflikt die wirtschaftliche Erholung des Landes in Verwirrung gebracht und die in den letzten Jahren erzielten Fortschritte untergraben hat. Das reale Bruttoinlandsprodukt wird voraussichtlich stark zurückgehen, wobei die Bank mehrere Faktoren anführt, die zum Abschwung beitragen, darunter der Zusammenbruch des Tourismus, die Reduzierung der Verbraucherausgaben, die Störung der Lieferketten, die Zunahme der Unsicherheit und die anhaltende Vertreibung der Bevölkerung. 5 Prozent im Jahr 2026. Dieser Anstieg wird durch eine Kombination aus Unterbrechungen der Lieferkette, erhöhten Versandkosten und steigenden globalen Ölpreisen ausgelöst.
Der Bericht unterstreicht die breiteren Auswirkungen dieser makroökonomischen Trends auf das tägliche Leben, da sich Familien zunehmend nicht in der Lage finden, sich Grundbedürfnisse leisten zu können. 2 Prozent im Jahr 2025, seine stärkste Leistung seit Beginn der Finanzkrise 2019. Dieser bescheidene Aufschwung wurde durch vorsichtige Regierungspolitik und ein gewisses Maß an externer Unterstützung angeheizt, obwohl er weiterhin zerbrechlich blieb.
Die Weltbank stellt fest, dass dieses Wachstum nicht ausreicht, um den Schaden auszugleichen, der durch den Krieg verursacht wurde, der einen Großteil der in den letzten Jahren erzielten Fortschritte rückgängig gemacht hat. Die Agentur warnt davor, dass das Land ohne entschlossene Maßnahmen riskiert, weiter in die wirtschaftliche Verzweiflung zu rutschen. Dahlia Khalifa, Direktorin der Weltbank für den Nahen Osten, betonte die Bedeutung der Umsetzung von Strukturreformen, um das Vertrauen der Investoren wiederherzustellen und langfristige Stabilität zu gewährleisten. Sie hob die Notwendigkeit dringender Maßnahmen in Schlüsselbereichen wie der Umstrukturierung des Bankensektors und der Verbesserung des Fiskalmanagements hervor.
Diese Schritte, so argumentierte sie, seien unerlässlich, um die für den Wiederaufbau der Infrastruktur und die wirtschaftliche Wiederbelebung notwendigen Mittel zu sichern. Ihre Bemerkungen spiegeln einen breiteren Konsens unter den internationalen Finanzinstituten wider, dass der Libanon tief verwurzelte systemische Probleme angehen muss, um eine verlängerte Stagnation zu vermeiden. Der im Oktober 2023 begonnene Krieg hat die bestehenden Schwachstellen in der Wirtschaft des Libanon verschärft. Das Land kämpft seit Jahren mit einer schweren Schuldenkrise, einer Währungsabwertung und einem zusammenbrechenden öffentlichen Dienstleistungssystem. Der Konflikt hat diese Probleme verschärft und einen perfekten Sturm der Instabilität geschaffen.
Die Situation hat auch zu einem starken Anstieg der humanitären Bedürfnisse geführt, wobei Millionen von Menschen dringend Hilfe benötigen. In der Zukunft erwartet die Weltbank, dass der Weg zur Erholung eine nachhaltige politische Zusammenarbeit und internationale Hilfe erfordert. Während die unmittelbaren Aussichten düster bleiben, besteht die Hoffnung, dass gezielte Interventionen zur Stabilisierung der Wirtschaft auf mittlere Sicht beitragen könnten.
Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um zu bestimmen, ob das Land damit beginnen kann, sein Schicksal umzukehren.
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