Die libanesische Armee hat begonnen, Truppen in die südliche Region Zawtar al-Gharbieh zu entsenden, eine von drei "Pilotzonen", die in einem Rahmenvertrag mit Israel beschrieben wurden, um die Hisbollah zu entwaffnen und den Rückzug israelischer Truppen zu erleichtern. Diese Entwicklung folgt auf ein von den Vereinigten Staaten vermitteltes Abkommen, bei dem der libanesische Präsident Joseph Aoun Washington besuchte. Israel hat während seines Konflikts mit der Hisbollah Teile des südlichen Libanon besetzt, obwohl ein Waffenstillstandsabkommen besteht. Während die israelischen Streitkräfte derzeit nur die Außenbezirke einer Pilotzone kontrollieren, ist das libanesische Militär bereits in den anderen beiden präsent. Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hat erklärt, dass sein Land beabsichtigt, die Truppenpräsenz aufgrund anhaltender Sicherheitsbedenken aufrechtzuerhalten. Das am 26. Juni unterzeichnete Abkommen skizziert Schritte in Richtung Frieden zwischen Israel und dem Libanon, die seit fast 80 Jahren de facto in einem Kriegszustand sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Informationen aus mehreren Perspektiven, einschließlich Aussagen der libanesischen Armee, des israelischen Militärs und US-Beamten.


