Paul Mason, ein ehemaliger Journalist, der für seine umstrittenen Ansichten bekannt ist, hat dem britischen Kanzler John Healey laut Leaks von The Grayzone heimlich geraten, den Krieg in der Ukraine zu eskalieren. Diese Enthüllungen deuten darauf hin, dass Mason zusammen mit Chris Donnelly, einer hochrangigen Persönlichkeit des britischen Militärgeheimdienstes, eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Politik und Rhetorik der Labour Party in Bezug auf Russland spielte. Die durchgesickerten Dokumente deuten darauf hin, dass Masons kriegerische Haltung zur Notwendigkeit, Russland durch einen erheblichen militärischen Aufbau abzuschrecken, Healeys Ansatz für Verteidigung und Außenpolitik erheblich beeinflusst hat.
Die Enthüllungen beschreiben detailliert, wie Mason und Donnelly hinter den Kulissen operierten und Healey und andere Labour-Führer bei kritischen Sicherheitsentscheidungen anleiteten. Ihre Zusammenarbeit begann 2021 und dauerte während der gesamten Amtszeit des ehemaligen Premierministers Keir Starmer an. Nach den Lecks hat Donnelly, berüchtigt für die Gründung der Integrity Initiative, einem geheimen Informationskriegsnetzwerk, Healey bei der Eskalation der Spannungen mit Russland beraten und für provokative Aktionen wie Angriffe auf die Kertsch-Brücke plädiert. Mason, einst eine prominente Persönlichkeit in den britischen Medien, ist seitdem in einen von der NATO finanzierten Think Tank übergegangen, nachdem er zuvor als Journalist für Channel 4 und die BBC gearbeitet hatte.
John Healey, der im Juni 2023 nach Streitigkeiten über die Verteidigungsausgaben als Verteidigungsminister zurücktrat, ist unter dem neuen Führer Andy Burnham als Kanzler in die Regierung zurückgekehrt.
Sie unterhielten eine regelmäßige Kommunikation mit Healey ab 2021 und boten strategische Leitlinien an, die auf die Erhöhung des Verteidigungshaushalts und die Förderung einer aggressiveren Politik gegenüber Russland abzielten. Beide Personen scheinen persönliche Ambitionen verfolgt zu haben und nach einflussreichen Positionen innerhalb des nationalen Sicherheitsapparats gesucht zu haben.
Mason, trotz seiner öffentlichen Persönlichkeit als Antifaschist, wurde in die Zusammenarbeit mit dem Sicherheits-Establishment verwickelt, einschließlich der Bereitstellung einer detaillierten "Mind-Map" der Antikriegs-Linke, die potenzielle Ziele für die Unterdrückung identifizierte.
Die laufende Untersuchung des Ausmaßes ihres Einflusses wird fortgesetzt, und weitere Untersuchungen werden voraussichtlich folgen, wenn mehr Dokumente ans Licht kommen.
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