Die rechtsextreme französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen wird kritisiert, weil sie ein Verbot für Frauen vorgeschlagen hat, die den Hidschab in öffentlichen Räumen zu tragen, was sie in Gesetze gegen "radikalen Islamismus" einbeziehen will. Dieser Vorschlag hat von linken Politikern und Bürgerrechtsgruppen, die sie beschuldigen, Islamophobie und Diskriminierung zu fördern, heftige Reaktionen ausgelöst. Le Pen will das Thema um "islamistische Ideologie" und nicht um Religion herum gestalten und mit einem potenziellen Referendum den öffentlichen Diskurs verschieben. Während einige in ihrer Partei, wie der Vorsitzende der Nationalen Rallye Jordan Bardella, Bedenken über die politischen Risiken einer solchen Politik geäußert haben, bleibt Le Pen die dominierende Kraft im bevorstehenden Präsidentschaftswahlrennen 2027. Die Debatte über den Hidschab ist in Frankreich nicht neu, wo Vollgesichtsdecken seit 2004 verboten sind und religiöse Kopfbedeckungen in Schulen verboten sind.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt Le Pens Vorschlag als einen Schritt gegen den "radikalen Islamismus" und betont ihre Absicht, die Debatte eher auf Ideologie als auf Religion zu lenken.






