Das bolivianische Parlament genehmigte ein Finanzhilfeprogramm im Umfang von 1,9 Milliarden Dollar, das vom Internationalen Währungsfonds (IWF) für einen Zeitraum von drei Jahren bereitgestellt wird. Diese Entscheidung erfolgt während einer schweren wirtschaftlichen Krise, die von sozialen und politischen Spannungen geprägt ist. Das Programm verlangt, dass die Regierung des Mitte-Rechts-Präsidenten Rodrigo Paz die Erdölsubventionen ab Januar 2027 einstellt, was sich auf die öffentlichen Finanzen auswirken und die Schmuggel bekämpfen könnte. Der Präsident, der im November an die Macht kam, förderte wirtschaftliche Reformen, einschließlich der Reduzierung der öffentlichen Ausgaben und der Privatisierungen, sowie den Notstand, der im Juni infolge der Anti-Regierungsdemonstrationen eingeführt wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Fakten objektiv, ohne eindeutige Partei zu beziehen. Er beschreibt die Aktionen der Regierung und die wirtschaftlichen Auswirkungen, ohne ausdrücklich ein politisches Lager zu belasten. Die Quellen sind offiziell (Bolivienisches Parlament, IWF), was die Ausgewogenheit stärkt.





