France 24 (Français)Staatlich / öffentlichMittevor 3 Std. Japan verabschiedet eine Reform der kaiserlichen Nachfolge, Frauen bleiben ausgeschlossenDas japanische Parlament verabschiedete am 17. Juli eine Revision des kaiserlichen Nachfolgegesetzes, die es weit entfernten männlichen Verwandten über 15 Jahre, die unverheiratet sind, erlaubt, durch Adoption in die kaiserliche Familie zurückzukehren. Frauen bleiben jedoch von der Kaiserwahl ausgeschlossen, obwohl Meinungsumfragen eine breite Unterstützung für die Erlaubnis der weiblichen Nachfolge nahe legen. Die aktuelle Erbfolge hängt von Prinz Hisahito ab, dem 19-jährigen Neffen von Kaiser Naruhito, der keine Kinder hat und somit die kaiserliche Linie nach den aktuellen Regeln beenden würde. Das neue Gesetz erlaubt Frauen, ihren königlichen Status nach der Heirat mit einem Bürgermann zu behalten, ein Privileg, das bereits Männern gewährt wird. Prinzessin Aiko, 24, Tochter von Kaiser Naruhito, und seine beiden älteren Schwestern sind effektiv daran gehindert, den Thron zu besteigen. Die Reform folgte internen Verhandlungen innerhalb der konservativen Regierungspartei unter Führung von Premierminister Sanae Takaichi, die sich der Nachfolge widersetzt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während der Artikel die öffentliche Meinung vorstellt, die die Nachfolge von Frauen unterstützt und den Ausschluss von Prinzessin Aiko kritisiert, hebt er auch den Widerstand konservativer Persönlichkeiten und der regierenden Partei hervor, die die traditionelle männliche Nachfolge aufrechterhält.
France 24 (English)Staatlich / öffentlichKonservativvor 4 Std. Japan ändert das Gesetz zur kaiserlichen Nachfolge, behält aber das Verbot für weibliche Kaiserinnen beiDas japanische Parlament verabschiedete eine bedeutende Änderung des Kaiserlichen Hausgesetzes, die die Erbfolge-Regel für Männer beibehält, während es Prinzessinnen erlaubt, ihren königlichen Status bei der Heirat mit Bürgern beizubehalten. Die Änderung beinhaltet Bestimmungen für die Adoption entfernter männlicher Verwandter, um einen männlichen Erben zu gewährleisten und den traditionellen Schwerpunkt auf männliche Abstammung zu bewahren. Kaiser Naruhitos Tochter, Prinzessin Aiko, bleibt trotz ihrer Popularität nicht berechtigt, wobei der Thron möglicherweise an seinen jüngeren Bruder oder Neffen, Prinz Hisahito, übergeht. Kritiker argumentieren, dass das Gesetz patriarchalische Normen verstärkt und Frauen diskriminiert, und stellen fest, dass Premierministerin Sanae Takaichi, die erste weibliche Premierministerin des Landes, eine starke Befürworterin dieser Haltung ist. Feministische Gelehrte betonen die Ironie und die weiteren Auswirkungen der Aufrechterhaltung männlich-zentrierter Traditionen.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In dem Artikel wird die Fortsetzung der rein männlichen Thronfolge als Verteidigung von Tradition und Legitimität und in Übereinstimmung mit konservativen Werten dargestellt.