In den letzten Tagen wurden in ganz Kroatien mehrere Vorfälle mit Finanzbetrug gemeldet, bei denen ältere Personen betroffen waren, die Opfer ausgefeilter Betrügereien wurden. Die Fälle belegen einen wachsenden Trend der Cyberkriminalität, die sich an gefährdete Bevölkerungsgruppen richtet und oft ihr Vertrauen und ihre mangelnde Vertrautheit mit digitalen Plattformen ausnutzt. Diese Vorfälle haben bei Strafverfolgungsbehörden und der Öffentlichkeit gleichermaßen Bedenken ausgelöst und zu erneuten Warnungen über die Gefahren von Online-Investitionen und verdächtigen Telefonanrufen geführt.
Der erste Vorfall ereignete sich in Novi Zagreb, wo zwei ältere Frauen mit erheblichen Geldbeträgen betrogen wurden. Nach Angaben der Polizei von Zagreb wurde eine der Opfer, eine 84-jährige Frau, dazu verleitet, mehrere hundert Euro abzugeben, nachdem sie von Fremden in die Irre geführt worden war, die behaupteten, sie besäße gefälschte Währung. Die Täter kamen am Dienstag zwischen 11 und 12 Uhr in ihrem Haus in der Straße Ivice Drmić auf sie zu. Sie überzeugten sie, unter falschem Vorwand Bargeld abzugeben. Eine strafrechtliche Untersuchung wurde eingeleitet, um die Identität dieser Personen festzustellen.
Ein weiterer Fall betraf eine 77-jährige Frau, die von Zehntausenden von Euro betrogen wurde, als sie glaubte, in Kryptowährungen zu investieren. Sie wurde von unbekannten Personen kontaktiert, die sich als Broker ausgaben und überredet wurden, Geld mehrmals zu überweisen und persönliche Informationen zur Verfügung zu stellen.
Eine ähnliche Situation entwickelte sich in Split, wo ein Mann aufgrund eines Betrugs mit gefälschten Anlageplattformen 86.000 Euro verlor. Er investierte zunächst Anfang Februar über drei verschiedene internetbasierte Anlageplattformen rund 16.500 Euro. Mitte Juni wurde er misstrauisch und wandte sich über soziale Medien an jemanden, der behauptete, für eine Firma zu arbeiten, die sich auf die Wiederherstellung verlorener Gelder aus betrügerischen Systemen spezialisiert hat. Diese Person überzeugte ihn, dass sein Geld an einer ausländischen Kryptowährungsbörse hinterlegt worden war, und forderte zusätzliche Zahlungen, um einen Wiederherstellungsprozess einzuleiten.
Der Mann gehorchte und verlor schließlich 86.000 Euro, bevor er erkannte, dass er betrogen worden war und den Vorfall der Polizei meldete.
In Istrien wurde ein anderer älterer Bewohner von einem gefälschten Manager ins Visier genommen, der ihn dazu verleitete, über 100.000 Euro in Aktien zu investieren. Der Betrug begann im April, als das Opfer auf einen Link klickte, der zu einer Website führte, die Ratschläge zum Kauf von Aktien bot. Kurz darauf stellte sich ein unbekannter Mann als Investmentfondsmanager vor und führte ihn durch die Installation einer Anwendung zum Kauf von Aktien. Das Opfer übertrug mehr als 100.000 Euro, weil es glaubte, legitime Investitionen zu tätigen. Als der vermeintliche Experte aufhörte zu kommunizieren, erkannte er, dass er betrogen worden war, und suchte Hilfe bei der Polizei, die jetzt die Angelegenheit untersucht.
Diese Vorfälle unterstreichen die zunehmende Raffinesse solcher Betrügereien, die oft sowohl physische Begegnungen als auch digitale Täuschungen beinhalten. Die Behörden warnen davor, dass die mit Online-Investitionen verbundenen Risiken hoch sind, insbesondere wenn sie von unbekannten Personen angesprochen werden, die leichte Gewinne oder schnelle Renditen versprechen.
Darüber hinaus gab es eine neue Welle von Betrügereien, die auf Benutzer der beliebten Finanzanwendung Revolut abzielten. In diesem Fall erhielt ein Benutzer einen Anruf von jemandem, der sich als Vertreter der Sicherheitsabteilung von Revolut ausgab. Der Anrufer informierte den Benutzer, dass sein Konto kompromittiert wurde, und forderte ihn auf, sofort Maßnahmen zu ergreifen, um sein Geld zu schützen. Unter dem Deckmantel der Sicherung seines Kontos wurde der Benutzer gebeten, seinen Bildschirm über Google Meet zu teilen, sodass der Betrüger ihn durch einen fabrizierten Verifizierungsprozess führen konnte. Letztendlich verlor der Benutzer etwa 900 Euro durch Transaktionen auf Plattformen wie BingX und URPay.
Trotz der Meldung des Vorfalls weigerte sich Revolut, das Geld zurückzuzahlen, da der Benutzer die Transaktionen selbst autorisiert hatte.
Dieser Vorfall dient als scharfe Erinnerung daran, dass selbst bekannte Finanzanwendungen zu Zielen für Betrüger werden können. Benutzer werden davor gewarnt, sensible Informationen zu teilen oder Transaktionen auf der Grundlage unaufgeforderter Anrufe zu initiieren, insbesondere solche, die Dringlichkeit oder Angst erzeugen. Es ist entscheidend, die Anzeichen potenzieller Betrügereien zu erkennen, einschließlich Drucktaktiken, Anfragen nach personenbezogenen Daten und Forderungen nach dringenden Maßnahmen ohne ordnungsgemäße Verifizierungsprozesse.
Da diese Fälle immer wieder auftauchen, betonen die Strafverfolgungsbehörden die Wichtigkeit von Wachsamkeit und Aufklärung in Bezug auf sichere Anlagepraktiken.
4 Berichte
N1 HrvatskaUnabhängigMitteFaktentreue 90Objektivität 85vor 13 Tagen Die Betrüger haben jetzt die beliebte App im Visier. Passen Sie auf, dass Sie nicht ausgeraubt werden!In Kroatien wurde ein neuer Betrug mit der beliebten Finanz-App Revolut gemeldet. Betrüger kontaktierten Nutzer, die vorgaben, Vertreter von Revolut Security zu sein, warnten sie vor Kontenproblemen und forderten sofortige Maßnahmen zum Schutz ihrer Gelder. Die Betrüger überzeugten einen Nutzer, seinen Bildschirm über Google Meet zu teilen, unter dem Vorwand, die Sicherheit seines Kontos zu überprüfen. Nachdem das Opfer in Transaktionen auf Plattformen wie BingX und URPay getäuscht worden war, verlor Revolut rund 900 €. Revolut weigerte sich, das Geld zurückzuzahlen, da die Transaktionen vom Nutzer autorisiert wurden. Der betroffene Nutzer warnte andere, dass Revolut niemals über normale Telefonanrufe anrufen, um Bildschirmfreigabe bitten oder Zahlungen für die Überprüfung verlangen würde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet über einen Finanzbetrug, der sich an Nutzer einer beliebten Anwendung richtet, wobei er sich auf die Methoden der Betrüger und die Erfahrungen eines betroffenen Nutzers konzentriert.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 90 · Objektivität 85): Highly factual with specific details from a user’s experience, including the method used by scammers and the response from Revolut. Objectivity is strong but includes some cautionary advice that may subtly influence reader behavior.
Net.hrUnabhängigMitteFaktentreue 88Objektivität 82vor 20 Tagen Mann ohne 86.000 Euro: Polizei hat den Fehler bekannt gegebenEin Mann verlor 86.000 Euro, nachdem er Opfer eines Computerbetrugsschemes wurde. Er investierte zunächst Anfang Februar etwa 16.500 Euro über drei verschiedene Online-Investmentplattformen. Mitte Juni vermutete er, dass die Investitionen betrügerisch waren und kontaktierte über soziale Medien jemanden, der behauptete, für eine Firma zu arbeiten, die sich auf die Wiederherstellung von in Betrug verloren gegangenem Geld spezialisiert hat. Die Person überzeugte ihn, dass sein Geld auf einer ausländischen Kryptowährungsaustausch hinterlegt wurde und überredete ihn, zusätzliche Zahlungen auf mehrere Bankkonten zu tätigen, um einen Rückgewinnungsprozess zu initiieren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet über eine strafrechtliche Untersuchung, ohne sich in der Angelegenheit zu einsetzen, und stellt Fakten über den Vorfall und die polizeiliche Untersuchung vor, ohne voreingenommene Sprache zu verwenden oder jegliche Partei zu begünstigen.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 88 · Objektivität 82): Accurate reporting of a scam where an elderly man lost 86,000 euros through an investment scheme. Objectivity is maintained but includes some advisory content that could be seen as promoting caution rather than neutrality.
Net.hrUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 80vor 18 Tagen Pensionisten im Visier von Dieben: Zwei Frauen in Neu-Zagreb verlieren mehrere Zehntausend EuroDie Polizei in Zagreb meldete zwei verschiedene Betrugsfälle in Novi Zagreb, bei denen ältere Frauen betrogen wurden. In einem Fall wurde eine 84-jährige Frau dazu verleitet, mehrere hundert Euro zu verschenken, nachdem sie erfahren hatte, dass sie gefälschte Währung besaß. In einem anderen Fall verlor eine 77-jährige Frau Zehntausende von Euro, nachdem sie von unbekannten Personen, die sich als Kryptowährungsmakler ausgaben, überzeugt worden war, ihr Geld für zusätzliches Einkommen zu investieren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet über kriminelle Aktivitäten, ohne dabei eine Position einzunehmen oder eine voreingenommene Sprache zu verwenden.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 80): Factual accuracy is high as it reports two separate scams involving elderly victims in Zagreb, aligning with the cross-source consensus. Objectivity is good but slightly leans toward emphasizing the police response over victim details.
Jutarnji listUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 75vor 17 Tagen Ein falscher Manager hat einen 65-Jährigen aus Istrien betrogen und ihm 100.000 Euro gestohlen.Ein 65-jähriger Einwohner Istriens wurde von einem unbekannten "Manager" betrogen, der ihn überzeugte, über 100.000 Euro durch ein betrügerisches Online-System zu investieren. Das Opfer klickte auf einen Link, der zu einer gefälschten Investitionsmöglichkeit in Aktien führte. Ein Mann, der sich als Investmentfondsmanager ausgab, kontaktierte ihn und wies ihn an, eine Anwendung zum Kauf von Aktien zu installieren. Nachdem das Opfer Geld überwiesen hatte, verschwand der Betrüger, was die Person veranlasste, den Vorfall der Polizei zu melden. Die istrische Polizei hat Warnungen über die Risiken von Investitionen in Aktien und Kryptowährungen ausgegeben und den Menschen empfohlen,
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet über ein Verbrechen ohne eine politische Haltung einzunehmen. Er konzentriert sich auf einen Fall von Finanzbetrug, an dem ein älterer Bürger beteiligt ist, und bietet allgemeine Ratschläge der Polizei. Es gibt keinen Hinweis auf ideologische Rahmenbedingungen, voreingenommene Sprache oder selektive Beschaffung.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 75): Reports a scam where a man was defrauded of 100,000 euros via a fake investment manager. Factually sound but has more subjective language and less emphasis on verification processes, leaning towards alarmist tone.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 5 €/Monat.
Unterstützer werden