Der Rechtsanwalt Adrian Kamotho hat beim Obersten Gerichtshof eine Petition eingereicht, um den gezielten Boykott der Law Society of Kenya (LSK) gegen bestimmte Richter, darunter Chief Justice Martha Koome und Deputy Chief Justice Philomena Mwilu, auszusetzen. Der Boykott, der am 23. Juli 2026 eingeleitet wurde, weist Anwälte an, sich nicht an Fällen vor bestimmten Richtern zu beteiligen und Anträge auf Aufschiebungen, Übertragungen oder Rücktritte unabhängig von den Anweisungen der Mandanten zu stellen. Kamotho argumentiert, dass der Boykott die Unabhängigkeit der Justiz untergräbt, den Zugang zur Justiz verweigert und einen gefährlichen Präzedenzfall schafft, indem er vorschlägt, dass Gerichtsbeschlüsse durch Protest aufgehoben werden können. Er nennt mehrere Justizbehörden als Befragte und fordert eine konservative Anordnung, um den Boykott zu stoppen, bis die Petition gelöst ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt zwar einen Rechtsstreit zwischen einer Anwaltskammer und den Justizbehörden, stellt jedoch die Argumente beider Seiten dar, ohne offen eine Seite zu begünstigen.




