In Spanien haben sich die Zahl der Streiks deutlich erhöht und hat sich bis Mai 2026 verdreifacht. Insgesamt 323.400 Mitglieder des Sozialversicherungssystems nahmen in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 an Streiks teil, was zu einem Verlust von 649.600 Arbeitstagen führte. Dies ist ein starker Anstieg im Vergleich zu 2025, als 87.500 Arbeiter an Streiks teilnahmen, was zu 204.700 verlorenen Arbeitstagen führte. Der Anstieg ist auf den erhöhten Konflikt in zwei spezifischen Sektoren - Gesundheitswesen und Bildung - und das Fehlen eines neuen nationalen Abkommens über Kollektivverhandlungen zurückzuführen, der die Erneuerung vieler Abkommen abgeschreckt und Arbeiterproteste ausgelöst hat.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten über die Zunahme der Arbeiterstreiks, ohne offen eine bestimmte politische Ideologie zu begünstigen, und führt die Gründe für die Zunahme der Streiks - sektorelle Konflikte und fehlende nationale Vereinbarungen - als objektive Faktoren an, ohne eine klare Haltung zur Verantwortung der Linken einzunehmen.



