Die UEFA hat gegen den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino Klage erhoben wegen kriminellen Führungsverhaltens, Selbstanreicherung, Korruption unter Beamten und Geheimhaltung eines gescheiterten Vorschlags zur Privatisierung der kommerziellen Rechte an der Fußball-Weltmeisterschaft. Die europäische Fußball-Regierungsbehörde sucht in zwei US-Bundesstaaten gerichtliche Anordnungen, um Dokumente im Zusammenhang mit dem Projekt zu erhalten, das Ende Juli angekündigt wurde. Diese Dokumente könnten Joshua Kushner, den Schwager des US-Präsidenten Donald Trump, einschließen, dessen Investmentfirma eine wichtige Rolle bei der geplanten 4,2 Milliarden Dollar Investition in eine neue FIFA-Einheit spielen sollte. Die UEFA behauptet, dass der Privatisierungsplan im Geheimen entwickelt wurde, ohne hohe FIFA-Beamte, und dass mindestens ein abweichender Mitarbeiter kurz nach der Kritik an der Organisation ausgeschlossen wurde.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Handlungen von Gianni Infantino als kriminell, egoistisch und korrupt, wobei er starke Begriffe wie "kriminelle Führung", "Selbstverreicherung" und "Korruption von Beamten" verwendet.





