Der kolumbianische Senat und das Repräsentantenhaus genehmigten die Verlegung aller Kongressabgeordneten, um an der Amtseinführung des neu gewählten Präsidenten Abelardo De La Espriella in Cali teilzunehmen. Die gesetzgebende Abstimmung wurde mit 58 Ja-Stimmen und 30 Nein-Stimmen verabschiedet und ermächtigte die für den 7. August um 15 Uhr in der Santiago University Arena geplante institutionelle Veranstaltung. Als Reaktion darauf beabsichtigten Senator Iván Cepeda und seine Fraktion innerhalb des Historischen Paktes nicht, an der Zeremonie teilzunehmen und forderten am selben Tag Bürgermobilisierungen auf, unter Berufung auf Bedenken über die Legitimität des gewählten Präsidenten aufgrund seiner US-Staatsbürgerschaft. Cepeda stellte den Treueeid, den De La Espriella im Jahr 2023 ablegte, in Frage und argumentierte, dass dies seine Loyalität gegenüber Kolumbien beeinträchtigen und ihn mit den Interessen der USA in Einklang bringen würde.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die Haltung der Opposition als berechtigte Sorge um die nationale Souveränität und den ausländischen Einfluss dargestellt, während die Entscheidung der regierenden Partei als verfahrensrechtliche Notwendigkeit dargestellt wird.





