Die Zahl der öffentlichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge in der Europäischen Union ist laut einer neuen T&E-Analyse deutlich schneller gewachsen als der Umsatz von Elektroautos. Zum Ende des vergangenen Jahres gab es in der EU 1,1 Millionen öffentliche Ladestationen, fünfmal mehr als 2020. Dieses Wachstum wird durch die EU-Ladeinfrastrukturverordnung (AFIR) vorangetrieben, die die Mitgliedstaaten verpflichtet, mindestens 1,3 kW öffentliche Ladekapazität pro Batterie-Elektrofahrzeug (BEV) in ihrer nationalen Flotte bereitzustellen. Bis März 2026 hatten alle EU-Länder außer Malta diese Anforderung erfüllt. Darüber hinaus verpflichtet die Verordnung die Installation von ultraschnellen Ladestationen entlang der wichtigsten Verkehrswege, wobei 79% des Kernnetzziels bis Juni 2026 erreicht wurden. Während einige Lücken in Osteuropa und Spanien verbleiben, verzeichnen diese Regionen das schnellste Wachstum bei der ultraschnellen Ladeinfrastruktur. In Österreich wurden bis Ende Juni 2026 insgesamt 40.060 neue Elektrofahrzeuge zugelassen, was einer Steigerung von 27,3% gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten und regulatorische Anforderungen, ohne offen eine politische Haltung zu bevorzugen.






