Die Regionalregierung Galiciens (Xunta) hat nach Verzögerungen und Kontroversen Ende 2024 endlich fünf Krisenzentren für Opfer sexueller Gewalt eröffnet. Diese Zentren wurden von spanischen EU-Mitteln finanziert und erforderten mindestens ein Zentrum pro Provinz. Die Xunta entschied sich dafür, sie in fünf Städten zu errichten: Vigo, Ourense, Lugo, Santiago und Ferrol. Die beiden größten Städte Galiciens, A Coruña und Pontevedra, wurden jedoch von diesem ersten Rollout ausgeschlossen. Kritiker, darunter die PSdeG-Partei, haben Bedenken über die Entscheidung geäußert und argumentiert, dass diese Zentren wesentliche öffentliche Ressourcen sind und dass ihre Abwesenheit in großen Städten einen ungleichen Zugang schafft. Als Reaktion darauf hat die Regionalregierung es vermieden, sich zu verpflichten, den Service auf A Coruña und Pontevedra auszuweiten und sich stattdessen darauf zu konzentrieren, die bestehenden Zentren zu beschreiben und sicherzustellen, dass sie die regulatorischen Anforderungen erfüllen.
Tendenz-Einschätzung (Links): In dem Artikel wird das Problem als Versagen der Regionalregierung dargestellt, den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen zu gewährleisten, wobei der Ausschluss großer Städte wie A Coruña und Pontevedra hervorgehoben wird.




