Die Europäische Union hat ein neues Paket von Sanktionen gegen Russland genehmigt, obwohl diese Maßnahmen aufgrund des Drucks europäischer Unternehmen gelockert wurden. Nach Wochen der Verhandlungen erzielte die EU eine Einigung, die die Einheit der Mitgliedstaaten aufrechterhält, ähnlich wie bei früheren Sanktionspaketen. Zu den wichtigsten Kompromissen gehören die Aufrechterhaltung bestehender Verträge für den russischen Gastransport und das Verbot neuer Verträge sowie die Verzögerung der Ölpreiserhöhung bis Januar 2027 unter dem Druck von Unternehmen wie Total und chinesischen Partnern. Das Paket beinhaltet auch die Erweiterung der Liste der sanktionierten russischen Banken und Kryptowährungsplattformen, das Einfrieren der Ölpreisanpassung für ein Jahr und die Einschränkung von Schiffen, die Russlands "Geisterflotte" unterstützen. Frankreich und Italien lehnten jedoch das Verbot der Einreise russischer Soldaten in die EU mit Rechtskomplexitäten ab.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel hebt zwar den Einfluß der europäischen Unternehmen und den spezifischen Druck auf Griechenland und Frankreich hervor, stellt aber das Ergebnis als einen durch Verhandlungen erzielten ausgewogenen Kompromiss dar.



