Eine EU-weite Gebühr von 3 Euro für die Einfuhr kleiner Pakete aus China hat zu einem deutlichen Rückgang der Verkäufe von Plattformen wie Temu, Shein und AliExpress geführt, wobei einige Berichte einen Rückgang von bis zu 40% anzeigen. Das französische Wirtschaftsministerium berichtete über diesen Effekt nach nur anderthalb Monaten der Umsetzung und bestätigte das Ziel der Maßnahme, den Anstieg der chinesischen Importe mit geringem Wert einzudämmen. Die Gebühr, die für jede Produktkategorie innerhalb einer einzelnen Sendung gilt, richtet sich an das Geschäftsmodell dieser Plattformen, indem sie einzelne Sendungen teurer macht. Zuvor waren Pakete unter 150 Euro von Zöllen befreit, was diesen Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber europäischen Einzelhändlern verschaffte, die von Anfang an Mehrwertsteuer und Zölle zahlen mussten. Die Maßnahme ist vorübergehend und Teil breiterer Bemühungen um die Überarbeitung der EU-Zollvorschriften, mit dem Ziel, die 150-Euro-Freiheitsgrenze vollständig zu beseitigen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten aus offiziellen Quellen (französisches Wirtschaftsministerium) und unterstützt offen keine politische Ideologie.





