Der Präsident des Senats, Ignazio La Russa, hat angekündigt, dass er den von der FDI im Dekret "Giustizia e immigrazione" vorgelegten Änderungsantrag "Melillo" aufheben wird. Der Änderungsantrag zielt darauf ab, die Verwendung von Abhörgeräten in anderen Verfahren als denjenigen, in denen sie vom Staat genehmigt wurden, auf Antrag des Antimafia-Staatsanwalts Gianni Melillo auszuweiten. Forza Italia hatte von Anfang an ihre Ablehnung geäußert, während die PD und die Fünf-Sterne-Bewegung ähnliche Änderungsanträge vorgelegt hatten. La Russa hat betont, dass der Änderungsantrag unzulässig ist, weil er dem Gegenstand des Dekrets fremd ist, der nur die organisatorischen Normen umfasst. Er lehnt jede politische Interpretation seiner Entscheidung ab und behauptet, dass er auf einem technischen Urteil der Beamten beruht.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Positionen beider Beteiligten (FdI und Forza Italia) und beschreibt die Aktionen von La Russa neutral, ohne offensichtlichen Favoritismus oder bedeutende Unterlassungen.






