Ruth Merino, ehemalige Sprecherin der regionalen Regierung von Valencia während der Präsidentschaft von Carlos Mazon (2023252025), bezeugte vor einem Richter, der das Management der katastrophalen Überschwemmung in Valencia untersuchte. Sie erklärte, sie habe die Schwere der Katastrophe am 29. Oktober 2024 spät in der Nacht durch Fernsehen erfahren, nachdem sie nach Hause zurückgekehrt war. Die Überschwemmung, bei der 231 Menschen getötet wurden, begann drei Stunden zuvor, als die Schlucht Poyo überflutete und Städte wie Catarroja und Paiporta begraben. Merino behauptete, sie sei bis zu diesem Abend nichts von dem Notfall gewusst und erhielt keine offiziellen Updates. Trotz der Ausgabe eines roten Alarms durch die staatliche meteorologische Agentur am frühen Morgen ergriff die regionale Regierung während einer Kabinettssitzung zwischen 9:30 und 10:30 Uhr keine Maßnahmen. Merino erwähnte auch, dass sie José Manuel Cuenca, ehemaliger Chef der Mazon-Region, kontaktierte, aber sie wurde nie aufgefordert, Mazon zu erreichen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine sachliche Darstellung der Aussagen von Ruth Merino in Bezug auf ihr Wissen über die Hochwasserkatastrophe und die Reaktion der regionalen Regierung.





